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WKÖ Global Trade Brief Juli 2018

Mögliche US-Zusatzzölle auf den Import von Autos

WKÖ Global Trade Brief
© WKÖ

Neben der Einführung von Zusatzzöllen auf Importe von Stahl und Aluminium hat Präsident Trump seinen Wirtschaftsminister Wilbur Ross am 23. Mai 2018 beauftragt, wiederum aus Gründen der „nationalen Sicherheit“ (Section 232), mögliche Importbeschränkungen für Autos zu prüfen. Derzeit wird mit weiteren Zusatzzöllen von 20 % bis 25 % spekuliert.

US-Zusatzzölle auf Autos würden österreichische Betriebe direkt und indirekt treffen. Es wären beträchtliche Auswirkungen auf die österreichische Zulieferindustrie zu erwarten, da eine solche US-Maßnahme insbesondere den Export deutscher PKWs empfindlich treffen würde. Hier ein paar Fakten zur österreichischen KFZ-Industrie: 

  • Der Fahrzeugbereich ist der zweitgrößte Exportbereich Österreichs.
  • 90 % der Produktion der österreichischen Fahrzeugindustrie gehen in den Direktexport.
  • Nach Europa sind die Vereinigten Staaten mit einem Direktexportanteil von 9 % der wichtigste Absatzmarkt österreichischer automotiver Produkte (Fahrzeugindustrie und Zulieferindustrie).
  • Innerhalb Europas gehen die meisten Exporte nach Deutschland, wobei ein Großteil dieser Zulieferungen mit den deutschen Endprodukten in Drittländer, darunter auch in die USA, weiterexportiert werden. Dies lässt die österreichische Exportrate in die USA auf schätzungsweise 13 % bis 15 % ansteigen.
  • Dazu kommen noch die Zulieferexporte von Rohstoffen (z.B. Stahl) und Vormaterialien in die USA für die dortige Weiterverarbeitung im Fahrzeugbereich.
  • Die Fahrzeugindustrie beschäftigt in Österreich unmittelbar mehr als 35.000 Personen, wobei einschließlich der Zulieferbetriebe sowie der vor- bzw. nachgelagerten Wirtschaftsbereiche jeder 9. Arbeitsplatz in der österreichischen Wirtschaft von dieser Branche abhängig ist. Es geht dabei um rund 370.000 Beschäftigte.

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