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WKÖ-Gleitsmann: Effektive Lohnnebenkostensenkung muss Priorität haben

Weitere Einschränkungen schafft keine positiven Beschäftigungseffekte

Martin Gleitsmann
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Skeptisch sieht Martin Gleitsmann, Leiter der sozialpolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer Österreich, den gestrigen Vorstoß von Bundeskanzler Kern zur Ausgestaltung des von der Bundesregierung beschlossenen Beschäftigungsbonus: „Aus Sicht der Wirtschaft können wir nur davon abraten, Beschäftigungsimpulsen den Schwung zu nehmen, indem wir sie immer weiter stutzen. Damit wird am Ende des Tages nicht mehr viel auf dem Arbeitsmarkt ankommen.“

Gleitsmann: „Noch weitere Beschränkungen wären hemmend und sind daher kontraproduktiv“.

Der Beschäftigungsbonus, wie von der Regierung zuletzt fixiert, ist ohnehin schon eine Einschränkung der Lohnnebenkostensenkung – und zwar auf die nächsten drei Jahre im Ausmaß von 50% auf neu geschaffene Jobs.

Im Übrigen gebe es bereits ein Instrument, das nach den gestern vom Kanzler vorgeschlagenen Richtlinien arbeite, nämlich die Eingliederungsbeihilfe für beim AMS gemeldete Arbeitslose. (PWK 130/PM)

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