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WKÖ-Gleißner zur Gesundheitskasse: Jetzige Verluste zeigen, dass Reform dringend nötig war

WKÖ-Experte erwartet mittel- bis langfristig Einsparungen, die den Versicherten zugutekommen werden

Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK)
© GGK-Mullenlowe Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK)

„Die momentan steigenden Verluste der Österreichischen Gesundheitskasse sind wenig überraschend. Sie resultieren vor allem aus Zeiten vor der Fusion, die zeigen, dass die Reform der Sozialversicherungsanstalten dringend nötig war. Ohne die Fusion wären vor allem jene Gebietskrankenkassen mit stark negativer Gebarung wie etwa die Wiener Gebietskrankenkasse in ihrer Existenz gefährdet gewesen.“, sagt Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Dazu kommen kurzfristige Mehrkosten, die jede größere Umstellung mit sich bringt. 

Effizienzsteigerung wird den Versicherten zugutekommen

„Mittel- bis langfristig werden diesen Kosten aber deutliche Einsparungen gegenüber stehen“, ist Gleißner überzeugt. Denn dass 21 Sozialversicherungsträgern zu fünf verschmelzen, bringe eine Reihe von Synergieeffekten. „Die geringere Trägerzahl sowie die Verkleinerung der Selbstverwaltungskörper und die damit verbundenen schnelleren Entscheidungsfindungen bewirken in jedem Fall eine Effizienzsteigerung, die letztlich den Versicherten zugutekommen wird“, betont Gleißner. Denn die frei werdenden Mittel werden unter anderem für innovative Behandlungsmethoden und für den Ausbau von Gesundheitsförderung und Prävention eingesetzt werden können. (PWK057/DFS)

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