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WKÖ-Gipfel zu Kapitalmarkt und Investitionen: „Hebel für nachhaltigen Aufschwung und Wachstum definieren“

Maßnahmenbündel für bessere Eigenkapitalausstattung und Investitionsförderung

Ian Ehm
© Ian Ehm

Eigenkapital macht Betriebe krisenresilient, das hat sich in der jüngsten Vergangenheit ganz besonders gezeigt. Auch die Tatsache, dass die wirtschaftliche Erholung stark von der Entwicklung von Investitionen abhängig ist, rückt den Fokus auf Maßnahmen für den heimischen Kapitalmarkt und Investitionsförderung. 

Deshalb hat die Wirtschaftskammer Österreich heute einen besonderen Schwerpunkt auf diese Themen gelegt und Finanzminister Gernot Blümel und hochrangige Vertreter aus der Wirtschaft zum WKÖ-Gipfel zu Kapitalmarkt und Investitionen geladen. 

WKÖ-Präsident Harald Mahrer: "Die vergangenen rund 15 Monate haben uns alle vor gewaltige Herausforderungen gestellt. Unsere Betriebe haben viel ausgehalten und Außergewöhnliches geleistet. Jetzt ist es Zeit, nach vorne zu schauen und die richtigen Hebel für nachhaltigen Aufschwung und Wachstum zu definieren. Deswegen haben wir in unseren Gipfelgesprächen die Expertise von Wirtschaft und Wissenschaft gebündelt, internationale Beispiele analysiert und in der Folge ein Maßnahmenpaket definiert, das unseren Kapital- und Investitionsstandort nach vorne bringt.“ 

"Die Eigenkapitalausstattung unserer Unternehmen ist nicht erst seit der Covid-Krise schwach, allerdings hat die Pandemie das Problem verstärkt. Ohne unsere Hilfsmaßnahmen wäre der Eigenkapitalschwund der Unternehmen um 30 Prozent höher gewesen. Umso wichtiger ist es, die richtigen Lehren aus der Krise zu ziehen. Die Stärkung des Eigenkapitals ist daher eine wesentliche Aufgabe, die wir möglichst rasch umsetzen müssen. Der heutige Gipfel hat wichtigen Input aus der unternehmerischen Praxis geliefert und bestätigt den großen Stellenwert, den das Thema für die heimischen Betriebe hat“, so Finanzminister Gernot Blümel. 

"Alle wesentlichen Ökonomen gehen von einem Wirtschaftsaufschwung in Österreich aus. Auch wir Banken sind zunehmend optimistisch. Damit dieses Wachstum gelingt, benötigen Österreichs Unternehmer ein solideres Fundament und damit mehr Eigenkapital. Die Pläne dazu sind im aktuellen Regierungsprogramm vorgezeichnet, jetzt muss es ans Umsetzen gehen. Unsere Appelle dazu sind bekannt: Die Schaffung eines rechtlichen Rahmens nach internationalem Vorbild oder die steuerliche Gleichstellung von Eigen- und Fremdkapital“, erinnert Bernd Spalt, Obmann der Sparte Banken und Versicherungen der WKÖ. 

"Wir sind überzeugt: Mit den richtigen Maßnahmen können wir den heimischen Kapitalmarkt zeitnahe, aber dennoch nachhaltig zukunftsfit aufstellen. Wir wollen die Eigenkapitalausstattung unserer Betriebe stärken, Beteiligungen erleichtern und Investitionen anreizen“, betont WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. Dazu liegen bereits Maßnahmen auf dem Tisch, die rasch umgesetzt werden müssen. Kopf: "Wir haben uns auf drei Schwerpunkte fokussiert: Erstens die leichtere Bildung von Eigenkapital für Betriebe aus eigener Kraft, zweitens die Einbringung von Kapital in den Betrieb von außen – denn es hat in Österreich bisher keine Tradition, statt ins Sparbuch in die Unternehmensinvestition zu gehen. Und der dritte Punkt ist die Schaffung von Investitionsanreizen, etwa mit einem starken Investitionsfreibetrag als Fortsetzung der sehr erfolgreichen Investitionsprämie.“ 

Mahrer und Kopf: "Wenn wir das Maßnahmenbündel für die Stärkung des heimischen Kapital- und Investitionsstandortes umsetzen, ist ein wichtiger Schritt getan für einen Aufschwung, der für alle im Land spürbar ist und von dem alle profitieren. Wichtig ist dabei: Wir wollen Investitionen begünstigen, nicht Spekulationen. Es soll leichter werden, Geld für Altersvorsorge, einen Immobilienkauf oder eine Bildungsmaßnahme zurückzulegen, oder im betrieblichen Bereich für Investitionstätigkeiten im eigenen Unternehmen oder in der Folge auch in anderen Betrieben. Das Motto muss lauten: Steuern runter und Investitionen rauf. Und es ist klar, dass große Veränderungen wie diese nicht allein von der öffentlichen Hand getragen werden können – daher braucht es eine Palette an Maßnahmen und Anreizen.“ (PWK 296/PM)

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