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WKÖ-Gewerbe und Handwerk: Gezielte Hilfe für am härtesten betroffene Betriebe

Obfrau Scheichelbauer-Schuster: "Viele Zulieferer und Dienstleister der Veranstaltungsbranche müssen noch auf ihr Comeback warten"

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Das Gewerbe und Handwerk begrüßt, dass wichtige Unterstützungsmaßnahmen infolge der Corona-Pandemie gezielt verlängert werden. Die Bundesregierung hat am Dienstag angekündigt, dass für Instrumente wie Ausfallsbonus, Verlustersatz und Härtefallfonds künftig veränderte Kriterien gelten werden. 

"Das ist eine Unterstützung, die viele unserer Betriebe immer noch dringend nötig haben: Wir haben spezialisierte Zulieferer und Dienstleister für die Veranstaltungsbranche, die leider noch auf ihr vollständiges wirtschaftliches Comeback warten müssen“, sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

Das betrifft besonders Betriebe, die wegen stornierter, verschobener oder aufgrund der Corona-Auflagen drastisch verkleinerter Events oder Großveranstaltungen wichtige Aufträge vermissen – etwa Berufsfotografen, Beleuchter, Beschaller und Tontechniker, Vermieter von Eventmöbeln, Caterer, Textilreiniger, Zeltverleiher oder Kleidermacher. In diesen und vielen weiteren Berufsgruppen wird das Vorkrisenniveau noch lange nicht erreicht. 

"Durch die verschärften Anspruchskriterien kommen die Wirtschaftshilfen gezielt den am härtesten Branchen zugute“, stellt Scheichelbauer-Schuster fest: "Deren schon so lange anhaltender Leidensdruck wird durch diese Wirtschaftshilfen zumindest etwas abgefedert. Jetzt heißt es durchhalten, das Ende des Ausnahmezustandes ist in Sicht: Es geht um jeden einzelnen Betrieb und um sehr, sehr viele hochwertige Arbeitsplätze, besonders in unseren Regionen.“

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