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WKÖ-Gewerbe und Handwerk sieht im jüngsten Konjunkturpaket „Meilensteine für die Erholung“

Bauinvestitionen ziehen andere Handwerksbereiche mit, entscheidend sind schnellere Genehmigungsverfahren - Handwerkerbonus Neu sollte Auftragsdelle abfedern.

Renate Scheichelbauer-Schuster,  Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk
© WKÖ/BSGH Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk

„Retten, Entlasten, Investieren“ ist das Motto des jüngsten Hilfspakets, das nach der Regierungsklausur vorgelegt wurde. Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt dabei besonders das mehr als 6 Milliarden Euro umfassende Investitionspaket. Diese Anreize sollen helfen, die nach dem Corona-Lockdown schon jetzt absehbare Auftragsdelle im Herbst für die Unternehmen abzufedern.

„Das sind wesentliche Meilensteine für die wirtschaftliche Erholung. Wichtig ist, dass diese Sanierungsoffensive jetzt rasch in die Umsetzung kommt“, sagt Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster

Steueranreize für thermisch-energetische Sanierung

Konkret finden sich in dem Paket wichtige Maßnahmen, die teilweise schon im Regierungsprogramm angekündigt waren, etwa die Förderung der Gebäudesanierung sowie Steueranreize für die thermisch-energetische Sanierung, wo weitere 750 Millionen Euro dazukommen, oder Förderungen für den Heizkesseltausch bei Unternehmen und privaten Haushalten. 

Ein wichtiger Impuls kann auch vom geplanten Investitionsprogramm für Bundesgebäude oder von Bauprojekten, die aus dem Gemeindepaket finanziert werden, ausgehen. 

Genehmigungsverfahren beschleunigen

Wichtig sei es allerdings, dass die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, die momentan den Flaschenhals für viele Bauvorhaben darstellen. Davon profitieren viele Unternehmen, denn: „Der Baubereich zieht eine Reihe anderer Handwerksbereiche und Gewerbe mit sich“, sagt Scheichelbauer-Schuster.

Positiv: Für den Ausbau der Erneuerbaren Energie – sowohl große Anlagen als auch Kleinanlagen im Sinne der „Eine-Million-Dächer-Initiative“ - soll zusätzliches Geld in die Hand genommen werden.

Der „Reparaturbonus“ in Form eines Steueranreizes - mit einer von 20 auf 13 Prozent gesenkten Umsatzsteuer – kurbelt nicht nur die Kreislaufwirtschaft an, sondern kann auch den Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben zu Aufträgen verhelfen.

„Handwerkerbonus Neu“ rasch umsetzen

Wichtig wäre es nun allerdings, noch vor dem Sommer den „Handwerkerbonus Neu“ umzusetzen. 

Die Bundessparte hat dazu einen konkreten Vorschlag auf den Tisch gelegt: Demnach sollte es eine Förderung von 25 Prozent bei Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten in Wohnungen oder Wohnhäusern samt Außenbereichen bis zu 20.000 Euro geben. Die Aktion sollte zwei Jahre laufen und mit 50 Millionen Euro pro Jahr dotiert werden.

Die Erfahrungen aus den Jahren 2014 bis 2017 zeigen, dass der Handwerkerbonus eine Win-win-Situation für die privaten Haushalte, die Handwerksbetriebe und – dank vorgezogener Steuereinnahmen – auch für den Staat war. „Die Maßnahme ist gut erprobt, rasch umsetzbar und finanziert sich praktisch von selbst“, sagt Scheichelbauer-Schuster. (PWK269/HSP)

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