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WKÖ-Gewerbe und Handwerk fordert rasche Hilfe für alle vom Lockdown betroffenen Branchen

Obfrau Scheichelbauer-Schuster: Wir brauchen Umsatzersatz auch für Zulieferer und Dienstleister der geschlossenen Betriebe. Zusätzlich Hilfe für alle Unternehmen, die jetzt besonders leiden

Bäcker
© Envato

Der verordnete Lockdown von Gastronomie, Hotellerie, Event- und Veranstaltungsbranche trifft viele Betriebe indirekt, aber deshalb nicht weniger hart. Viele Zulieferer und Dienstleister für diese Branchen müssen zwar nicht selbst zusperren, ihr Geschäft kommt im November aber de facto zum Erliegen. Sie verzeichnen dramatische und bisweilen existenzgefährdende Umsatzausfälle.  

"Auch jene Zulieferer und Dienstleister, die Teile ihrer Umsätze üblicherweise mit der Gastronomie, Hotellerie oder mit Veranstaltern machen, leiden unter dem Lockdown. Die Betroffenheit im Gewerbe und Handwerk ist in vielen Branchen sehr hoch. Ich denke hier zum Beispiel speziell an Textilreiniger, Gebäudereiniger, Bäckereien oder Fleischereibetreibe, aber auch an die Veranstaltungstechniker und die Musikinstrumentenhersteller", sagt Renate Scheichelbauer-Schuster, Bundesobfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

Rasche Lösung binnen Tagen 

"Die Bundesregierung hat hier eine Lösung in Aussicht gestellt. Diese muss rasch vorliegen, denn unsere Betriebe schaffen es ohne Unterstützung nicht mehr“, so Scheichelbauer-Schuster. 

Laut der am Freitag vorgestellten Regelung sollen teilbetroffene Mischbetriebe im Lebensmittelgewerbe 80 Prozent jenes Umsatzes ersetzt bekommen, der in der Speisenverabreichung von der behördlichen Schließung betroffen ist. "Eine analoge Lösung und gleichwertige Entschädigung fordern wir auch für die indirekt betroffenen Betriebe. Es braucht hier Gleichbehandlung und Fairness, um tausende Arbeitsplätze zu schützen“, betont Scheichelbauer-Schuster. 

Fixkostenersatz rasch notwendig 

Nicht mehr länger warten können auch jene Unternehmen, die zwar offen halten dürfen, denen aber im Lockdown die Kunden wegbrechen – weil die Touristen ausbleiben, keine Veranstaltungen stattfinden oder die Österreicherinnen und Österreicher generell zurückhaltender und zurückgezogener sind. 

Das betrifft ganz massiv Dienstleister wie die Friseure, Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure und viele andere Branchen. "Hier braucht es adäquate Hilfe, noch im November", fordert Scheichelbauer-Schuster: "Der Fixkostenzuschuss II muss nun endlich fließen. Und er muss eine tatsächliche Hilfe für die Betriebe darstellen. Unsere Unternehmen brauchen eine Perspektive, wie sie weiterarbeiten können. Sie sind völlig unverschuldet in diese Krise geraten und verdienen maximale Unterstützung." (PWK521/HSP)

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