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WKÖ-Generalsekretär Kopf: Bremsspuren am Arbeitsmarkt mahnen zu konjunkturellen Maßnahmen 

Der Beschäftigungsanstieg hat sich verlangsamt – WKÖ lädt daher zu Konjunkturgipfel – dort diskutieren Unternehmer und Experten, was Österreich jetzt braucht

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© Marek Knopp

Wie die aktuellen Arbeitsmarktdaten zeigen, verlangsamt sich der Beschäftigungsanstieg zunehmend. So lag das Beschäftigungsplus im Oktober mit 1,3 Prozent auf insgesamt 3,816 Millionen unselbstständige Beschäftigte deutlich unter den Werten vom Vorjahr und jenen des ersten Quartals des heurigen Jahres. Zudem sind die Arbeitslosenzahlen in der Industrie sowie im Lagerwesen bereits steigend. „Das verdeutlicht einmal mehr, dass die Konjunktur nicht mehr ganz so rund läuft. Die nächste Bundesregierung muss daher dringend konjunkturstützende Maßnahmen ergreifen“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).    

Welche Maßnahmen das im Detail sein sollen, darüber diskutieren Praktiker aus großen und kleineren Unternehmen sowie hochrangige Experten demnächst am Konjunkturgipfel. Zu diesem hat WKÖ-Präsident Harald Mahrer für Donnerstag in die Wirtschaftskammer eingeladen.  

Für Generalsekretär Kopf steht dabei fest: „Der Reformkurs, der in den vergangenen Jahren eingeleitet worden ist, muss fortgesetzt werden. Die Betriebe brauchen sowohl eine steuerliche Entlastung als auch Erleichterungen bürokratischer Natur.“ Die Bremsspuren am Arbeitsmarkt sowie das nachlassende Wirtschaftswachstum insgesamt machten die Notwendigkeit solcher Maßnahmen deutlich. (PWK521/DFS)

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