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WKÖ-Generalsekretär Kopf: Arbeitsmarktsituation verbessert sich, bleibt aber große Herausforderung

Nachhaltige Entspannung kann nur über eine baldige Rückkehr zur Wirtschaftsleistung vor Corona gelingen

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

Mit einem Minus von 9.629 Arbeitslosen und in Schulung befindlichen Personen gegenüber Juli 2020 ist die Entwicklung am Arbeitsmarkt weiter positiv, stellt aber angesichts von 422.000 Arbeitslosen und 452.000 in Kurzarbeit befindlichen Personen nach wie vor eine große Herausforderung dar. „Mit der großzügigen Kurzarbeitsregelung, dem Härtefallfonds, dem Fixkostenzuschuss, Kredit- und Steuerstundungen sowie diversen Branchenpaketen konnten hunderttausende Arbeitslose und tausende Insolvenzen verhindert werden. Und diese Hilfsprogramme wird es für manche Branchen auch noch eine Zeit lang brauchen. Gleichzeitig gilt es aber jetzt, den Wirtschaftsstandort Österreich so rasch wie möglich wieder zu alter Stärke zurückzuführen. Dazu bedarf es eines starken Rückkehrprogramms u.a. mit Steuererleichterungen, Investitionsanreizen, einer Stärkung des betrieblichen Eigenkapitals, Offensiven in Forschung, Innovation und Digitalisierung sowie einem weiteren Flexibilisierungsschub in der Arbeitsorganisation“ so Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Das Modell einer Arbeitszeitverkürzung von ÖGB und AK hingegen ist ein wohlstandsvernichtendes Defensivkonzept. Weniger Arbeitszeit bedeutet weniger Wertschöpfung und weniger Wertschöpfung bedeutet einen Verlust an Wohlstand und sozialer Sicherheit. Der parallel zur aktuellen Konjunkturkrise stattfindenden Transformation in der Arbeitswelt kann man seriös nur mit verstärkter betriebsnaher Qualifizierung, mit weiterer Flexibilisierung und mit erhöhter Mobilität begegnen“, so Kopf. (PWK381/DFS)

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