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WKÖ-Generalsekretär Kopf: „Humane Lösung für Asylwerber als Lehrlinge“ 

Volles Verständnis für persönliche Betroffenheit von Lehrlingen und Betrieben, geltende Gesetze müssen aber eingehalten werden

Lehrlinge
© WKÖ

Für eine „humane Lösung“ spricht sich Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), in der laufenden Diskussion über Asylwerber, die als Lehrlinge beschäftigt sindaus: „Natürlich ist die persönliche Betroffenheit von Lehrlingen und Betrieben zu 100 Prozent nachvollziehbar. Geltende Gesetze müssen aber selbstverständlich eingehalten werden und Recht muss Recht bleiben.“ 

Gefragt - und im Sinne aller Betroffenen - sei vor allem eine saubere Trennung von Zuwanderungsformen, betont Kopf. „Fachkräfte-Zuwanderung und Asyl sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.“ Ziel müsse sein, „viel früher Klarheit und Sicherheit für die Unternehmen und Auszubildenden zu schaffen, ob jemand hierbleiben darf oder in sein Land zurückkehren muss. Das oberste Ziel sollten daher rasche Asylverfahren sein“. Dies würde zu rascher Rechtssicherheit für alle Beteiligten führen und auch die Frage des Arbeitsmarktzugangs würde sich dann nicht stellen. Um den Bedürfnissen der Betriebe gerecht zu werden, strebe die Wirtschaftskammer zudem eine humane Lösung an. „Der WKÖ-Präsident Harald Mahrer ist dazu mit der Regierung im Gespräch“, so Kopf. 

In der gesamten Diskussion um den Fachkräftemangel sei die Frage Asylwerber als Lehrlinge lediglich ein Teil der Gesamtthematik. Hier arbeite die Wirtschaftskammer an einer umfassenden Strategie, die vor allem auf innerösterreichische Maßnahmen setzt, so der WKÖ-Generalsekretär abschließend. (PWK552/SR)

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