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WKÖ-Fachverband begrüßt Beschluss der Urheberrechts-Novelle 2021

Obmann Dumreicher-Ivanceanu (Film- und Musikwirtschaft): Justizministerin Alma Zadic setzt modernes und ausgewogenes Urheberrecht um

Film Monitor
© Envato

Die gestern, Donnerstag, vom Plenum des österreichischen Nationalrats beschlossene Urheberrechtsgesetz-Novelle 2021 ist sachgerecht und ausgewogen und wird vom Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ausdrücklich begrüßt. 

"Ich möchte mich persönlich bei Justizministerin Alma Zadic für die gelungene politische Umsetzung der EU-Copyright-Richtlinie bedanken. Die Novelle schafft bei prioritären Themenfeldern für Film und Musik eine faire und praxistaugliche Balance zwischen Produzent*innen, Kreativen und Verwertungsplattformen. Die Bundesregierung und das österreichische Parlament stärken damit den Produktionsstandort Österreich und die Wettbewerbsfähigkeit der Film- und Musikwirtschaft“, betont Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft. 

Modernes Urheberrecht, fair und wirtschaftsorientiert  

"In den politischen Verhandlungen hat sich der Fachverband aktiv positioniert und ist für faire Rahmenbedingungen eingetreten. Von entscheidender Bedeutung ist, dass die beschlossene Novelle für die Branche und alle verwandten Kreativzweige, wo Werke aus der Zusammenarbeit Vieler entstehen, spezifische Urheberrechtsregeln etabliert“, so Dumreicher-Ivanceanu.

Kollektivvertrag Filmberufe ist sichergestellt

"Rechtssicherheit und das Vertrauen darauf, dass Vereinbarungen halten, sind die Grundlage für die Produktion, Beauftragung und Verwertung von Film und Musik. Der österreichische Nationalrat hat mit dem gestrigen Beschluss diese Rechtssicherheit in Bezug auf den Film-Kollektivvertrag sichergestellt. Es ist für den Fachverband als Sozialpartner entscheidend, dass die Wirksamkeit und Gültigkeit der kollektivvertraglichen Vereinbarungen damit gewährleistet ist. Das ist die Grundlage dafür, dass heimischer kreativer Content sowohl in Österreich als auch international finanziert und verwertet werden kann“, so Dumreicher-Ivanceanu. 

Realität des Marktes für Musikproduktionen wird abgebildet 

"Das neue Urheberrecht bringt mehr Verantwortung großer Sharing-Plattformen für kreativen Content mit sich und stärkt damit die Position der heimischen Musiklabels und Urheber*innen. Um das hohe kreative Potenzial, das wir in Österreich im Musikbereich haben, voll ausschöpfen zu können, brauchen wir praxisbezogene Regelungen in Bezug auf Finanzierung, Re-Finanzierung und Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Werke und Produktionen. Die Novelle verleiht der heimischen, vorwiegend sehr klein strukturierten Musikbranche bessere Möglichkeiten, sich im internationalen und von Musikstreaming dominierten Markt durchzusetzen“, so Georg Tomandl, Obmann-Stellvertreter im Fachverband der Film- und Musikwirtschaft. 

Grundsatz der angemessenen und verhältnismäßigen Vergütung

"Wir haben in der Film- und Musikwirtschaft grenzüberschreitende Produktions- und Distributionswege. Daher braucht es international harmonisierte Rahmenbedingungen. Die Umsetzung des EU-weiten Urhebervertragsrechts erfolgt nun in Österreich, indem der Grundsatz der angemessenen Vergütung, ein Vertragsanpassungsmechanismus bei unerwartetem Erfolg („Bestseller-Paragraph“) und Transparenz- und Auskunftsansprüche eingeführt werden. Mit der Urheberrechts-Novelle 2021 wird sowohl die Verhandlungsposition der Urheber*innen und ausübenden Künstler*innen gestärkt, als auch der Meinungsfreiheit und Rechtssicherheit Rechnung getragen“, so Alexander Dumreicher-Ivanceanu und Georg Tomandl abschließend. 

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