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WKÖ-Fachverband Film- und Musikwirtschaft: Brigitte Matula und Viktoria Salcher sind die neuen KV-Chefverhandlerinnen auf Arbeitgeberseite

Mehr als 20.000 Menschen in der Branche tätig -  Schwerpunkte auf Beschäftigung, Gleichstellung sowie faire und wirtschaftsorientierte Rahmenbedingungen

Film- und Medienwirtschaft
© WKÖ/PIXABAY

Im Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) werden mit Brigitte Matula (CSM) für den Bereich "Allgemeiner Kollektivvertrag" und Viktoria Salcher (Prisma-Film) für den Bereich "Kollektivvertrag für Filmberufe" zwei neue Chefverhandlerinnen die Brancheninteressen auf Arbeitgeberseite in Kollektivvertragsangelegenheiten vertreten. Diese personellen Weichenstellungen innerhalb der WKÖ erfolgten nunmehr in den konstituierenden Sitzungen der beiden im Bundesverband eingerichteten KV-Teams. Matula und Salcher wurden für die kommenden fünf Jahre gewählt und folgen damit Danny Krausz (DOR-Film) in diesen Funktionen nach. 

Bewährte sozialpartnerschaftliche Tradition

"Wir haben bewusst gerade in diesen schwierigen Tagen in bewährter sozialpartnerschaftlicher Tradition ein gut aufgestelltes KV-Team aufgebaut", so Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft: "Geprägt von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und den Shutdowns im Kultur- und Veranstaltungsbereich werden wir unseren Fokus auf die Bereiche Ankurbelung der Konjunktur und Beschäftigung legen." 

Zielgerichteter Austausch mit der Gewerkschaft 

"Wir werden die zukünftigen Gespräche mit dem Österreichischen Gewerkschaftsbund zielgerichtet und in einem respektvollen sozialpartnerschaftlichen Austausch führen. Wir wollen Arbeitsplätze in Österreich nachhaltig sichern und den Kunst- und Kulturstandort stärken", bekräftigen Matula und Salcher: "Krisen wirken wie ein Brennglas: Tendenzen, die schon da sind, werden verstärkt. Was in der Corona-Krise für uns sichtbarer geworden ist, sind die vorhandenen strukturellen Probleme. Dazu zählt auch ein Aufholbedarf bei Gendergerechtigkeit und beim Nachwuchs." 

Matula: Wir brauchen nachhaltige Produktionsstrukturen in Österreich 

"Ich freue mich darauf, mit meinen StellvertreterInnen Sabine Hofmann (Polyfilm) und Christof Papousek (Constantin) diese Verantwortung zu übernehmen. Die Produktions- und Verwertungslandschaft hat sich mit Beginn der Corona-Krise im  März 2020 schlagartig verändert. Die Einschränkungen bei öffentlichen Veranstaltungen und schließlich das Erliegen der meisten entgeltlichen Aufführungen haben sowohl die Musik- als auch Kino- und Filmverleih-Branche hart getroffen und damit auch alle Dienstleister und Zulieferer. Das stellt uns vor besondere Herausforderungen. Die Covid-19-Maßnahmen haben sehr geholfen, aber nicht alle unserer Mitglieder in gleichem Maß erreicht. Kinobetrieb und Filmverleih sind weitgehend zum Erliegen gekommen. Diese und alle mitbetroffenen Unternehmen und damit die zahlreichen Arbeitsplätze langfristig zu erhalten, muss unsere oberste Priorität sein. Die Werkzeuge dazu liegen bereit: Investitionsanreize, die auch Green Producing mit entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen beinhalten, sind zu forcieren. Wir werden auch die fortschreitende Digitalisierung vorantreiben. Österreich wird sich mit diesen Initiativen im internationalen Wettbewerb in Zukunft deutlich besser durchsetzen können“, sagt Matula. 

Salcher: Hohes kreatives Potential in Österreich 

"Gemeinsam mit meinen StellvertreterInnen Isabelle Welter (Whee-Film) und Andreas Kamm (MR-Film) wollen wir dafür Sorge tragen, dass das hohe kreative professionelle Potenzial, das wir in Österreich im Filmbereich haben, noch besser genützt werden kann. Wettbewerbsfähigkeit, Diversität, die Gleichstellungsinitiative und Vereinbarkeit von Beruf und Familie – das sind die Themen, die uns stark begleiten werden, aber natürlich auch die   Verhandlung ausgewogener und fairer Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie", so Salcher. 

Überwindung der Krise und Ausblick auf die Zukunft 

"Wir haben als Sozialpartner bereits nach dem ersten Lockdown im März 2020 - mit dem von uns dem Gesundheitsministerium vorgelegten und genehmigten Comeback-Papier Film und Fernsehen - bewiesen, dass die von der Branche mit ExpertInnen erarbeiteten Präventionsmaßnahmen mit Zutrittstests, MNS-Masken und maßgeschneiderten Sicherheitskonzepten in Bezug auf Dreharbeiten umgesetzt werden und wirksam sind. Viele der Hilfsmaßnahmen für betroffene Betriebe wie Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss, oder Ausfallbonus, um nur einige zu nennen, daneben die Fonds, auf die berechtigte Unternehmen der Musikwirtschaft zugreifen können, werden von uns mitgetragen und aktiv an unsere Mitglieder vermittelt. Es liegt auch zukünftig an uns, mit den richtigen Werkzeugen wieder zur Normalität im heimischen Wirtschafts- und Kulturleben zu kommen. Dann wird uns gemeinsam die wirtschaftliche Stabilisierung der nach wie vor herausfordernden Lage gelingen“, so Matula und Salcher abschließend. (PWK106/HSP)

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