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WKÖ-Experte: Lohnquote liegt in Österreich deutlich über Vorkrisen-Niveau

Anteil der Einkommen von unselbstständig Beschäftigten am Volkseinkommen ist hoch – dass er bei guter Konjunktur leicht sinkt, ist üblich

Lohnquote
© WKÖ

„Die Lohnquote bewegt sich in Österreich auf hohem Niveau. Dass sie bei guter Konjunktur etwas sinkt, ist durchaus üblich“, sagt Rolf Gleißner, stellvertretender Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Aufregung der Arbeiterkammer Oberösterreich, weil die Lohnquote 2017 leicht niedriger war als im Jahr davor, versteht Gleißner daher nicht. Denn der Anteil der Arbeitnehmer am Volkseinkommen ist immer noch deutlich höher als vor der Wirtschaftskrise 2008/09. Der Anteil der heimischen Arbeitnehmer ist nach EU-Statistikamt Eurostat auch um 3 Prozent höher als im EU-Schnitt.

So lag die Lohnquote 2007 bei 63,0 und 2008 bei 63,6 Prozent. Im Vorjahr hingegen war der Wert um fast fünf Prozentpunkte höher und betrug 68,2 Prozent. „Es besteht also kein Grund zur Sorge, dass unselbstständig Erwerbstätige am Wohlstand des Landes nicht teilhaben“, so Gleißner.

Die Lohnquote steigt in Phasen konjunktureller Abschwünge üblicherweise an, während sie umgekehrt in Aufschwungphasen sinkt. Das liegt dem WIFO zufolge daran, dass die Unternehmens- und Vermögenseinkommen deutlich stärker schwanken als die Lohneinkommen. (PWK604/DFS)

Grafik: Lohnquote 2007-2017
© WKÖ/Statistik Austria


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