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WKÖ-Experte Gleißner: Auch durch Neuauflage wird Bilanz der Aktion 20.000 nicht besser ausfallen

Evaluierung zeigte nur bescheidenen Erfolg – andere Instrumente wie etwa die Eingliederungsbeihilfe wirkungsvoller

Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
© Gerhard Berger Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

„Auch eine Neuauflage der Aktion 20.000, wie sie die Arbeiterkammer jetzt fordert, macht sie nicht besser. Sie ist im Vergleich zu anderen Arbeitsmarktinstrumenten teuer und bis dato nur von bescheidenem Erfolg gekrönt“, sagt Rolf Gleißner, Arbeitsmarkt-Experte der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Denn wie die erst vor wenigen Tagen durch das Sozialministerium in Auftrag gegebene Evaluierung der Aktion 20.000 ergab, war nur ein knappes Drittel der Teilnehmer (31 Prozent) im Anschluss an die Förderung in ungeförderter Beschäftigung. „Hier haben wir andere Instrumente, die sich in der Praxis besser bewähren“, so Gleißner.

Eingliederungsbeihilfe bewährt sich in der Praxis

Er weist dabei auf die Eingliederungsbeihilfe hin, die ältere Arbeitslose mit Unterstützung durch einen Lohnkostenzuschuss in Dienstverhältnisse bringt, die sich in erster Linie in der Privatwirtschaft befinden. „Und 65 Prozent jener, die mit Hilfe der Eingliederungsbeihilfe den Weg zurück in den Arbeitsmarkt finden, sind auch längerfristig beschäftigt. Bei der Eingliederungsbeihilfe ist der Erfolg somit ungleich größer als bei der Aktion 20.000 und das nur bei rund einem Zehntel der Kosten“, resümiert Gleißner. (PWK604/DFS)

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