th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKÖ-Experte Domany: „Branchen-KV ist für Luftfahrt keine Lösung“

WKÖ fordert Rückkehr zur Sachlichkeit – durch Branchen-KV würde Standort an Attraktivität einbüßen, Jobs wären gefährdet

Luftfahrt
© WKÖ

Mit Verwunderung reagiert Christian Domany, Vorsitzender der Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), auf die Anschuldigungen sowie die Androhung von Maßnahmen durch die Gewerkschaft vida. „Das Beharren der vida auf einem Branchen-Kollektivvertrag ist für uns unverständlich, ebenso ihr ständiges Verunsichern der Unternehmen und Beschäftigten in der Branche“, kritisiert Domany und fordert eine Rückkehr zur sachlichen Diskussion.

„Fest steht, dass ein Branchen-KV, wie die vida ihn immer wieder möchte, höchstens Unternehmen abschrecken wird, in Österreich einen Standort zu eröffnen. Die Konsequenz: Es gibt keine zusätzlichen Arbeitsplätze in Österreich und die Konkurrenz fliegt vom Ausland als Basis dieselben Destinationen an“, so Domany. Ein branchenweit einheitlicher KV sei daher in der Luftfahrt nicht die richtige Lösung. Er würde weder den Luftfahrtunternehmen und noch deren Mitarbeiter in Österreich helfen. „Ganz im Gegenteil: Ein Branchen-KV reduziert Arbeitsplätze und schwächt den Standort. Die Luftfahrt ist global strukturiert und eben kein Betrieb, der regional seine Produkte anbieten muss“, sagt Domany. Die Branche sei daher mit anderen nicht vergleichbar.

Gespräche auf Unternehmensebene laufen 

Dass tausende Mitarbeiter derzeit im kollektivvertragslosen Zustand und damit im sozialen Vakuum stünden, wie von der Gewerkschaft vida behauptet, stimmt nicht: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AUA haben einen KV, der KV für die Mitarbeiter von Eurowings Europe ist fertig, der KV für Laudamotion ist in Verhandlung und die Gespräche für einen KV für Level beginnen in Kürze. In diesem Sinne soll die vida endlich ihre Anschuldigungen sein lassen und konstruktiv verhandeln“, so Domany abschließend. (PWK659/DFS)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Elektronische Medien

Buchwirtschaft begrüßt ersten Schritt zu reduzierten MwSt-Sätzen durch die EU 

Hinterschweiger: Enorme bürokratische Entlastung - Jetzt geht es um rasche Umsetzung mehr