th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Erfolg im EU-Parlament 

Neue Hürde für Unternehmensfinanzierung in letzter Sekunde abgewendet - Rechtsakt verbessert Transparenz bei „grünen“ Finanzprodukten

EU-Parlament
© WKÖ

Gestern hat das Europäische Parlament über eine Verordnung abgestimmt, die nachhaltige Investitionen erleichtern soll. Dabei wurde die wichtigste Forderung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erfüllt, eine Diskriminierung von Projekten zu verhindern, die sich außerhalb enger Nachhaltigkeitskriterien befinden. Diese hätten laut Vorschlag der Grünen als „braun“ stigmatisiert werden sollen. Die Mehrheit im EU-Parlament hat diesem Vorschlag zurecht die Zustimmung verweigert.

„Das von den Grünen vorgeschlagene ‚Brownlisting‘ hätte Projekte, die die Nachhaltigkeitskriterien nicht erfüllen können, behindert. Investitionen sind immer erwünscht, nicht nur jene, die ökologisch besonders relevant sind und daher das Prädikat ökologisch nachhaltig für sich in Anspruch nehmen dürfen. Es gibt viele andere Gründe wie zum Beispiel Arbeitsplatzsicherung, Innovation oder Kostensenkung, weshalb ein Wirtschaftsstandort Investitionen braucht“, so Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der WKÖ. Diesen Projekten dürfe nicht der Finanzierungshahn abgedreht werden. Investoren dürfen weder durch Negativbezeichnungen, noch durch Zinsaufschläge oder überbordende Dokumentationspflichten abgeschreckt werden, betont der Experte.

Transparenz für Anleger verbessert

Positiv wirkt der neue Rechtsakt, indem er Kriterien für grüne Finanzprodukte festlegt. Dies verbessert die Transparenz für Anleger.

Nach der Abstimmung im Parlament ist nun der EU-Rat am Zug. „Wir fordern auch den Rat auf, in den Verhandlungen nicht über das Ziel hinauszuschießen und der Weichenstellung des Europäischen Parlaments zu folgen“, so Schwarzer abschließend. (PWK187/DSF)

von

Das könnte Sie auch interessieren

WIFI-Kurs

WIFI der Wirtschaftskammer: Lebenslanges Lernen für Innovation und Wirtschaftsstandort unerlässlich

Baborek/Raml: Berufsbezogene Aus- und Weiterbildung muss mehr in den Fokus der Öffentlichkeit – wer sich weiterbildet, profitiert nachhaltig davon mehr

Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Schwarzer: Klimaschutz gelingt, wenn alle führenden Wirtschaftsräume an einem Strang ziehen

Als wichtiger nächster Schritt soll auf internationaler Ebene ein globaler CO2-Preis für die Energiewirtschaft und die emissionsstärksten Sektoren eingeführt werden mehr