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WKÖ-Chef Mahrer zur Jobbörse: „Betriebe geben den jungen Menschen eine Perspektive“

WKÖ-Präsident dankt den Unternehmen für ihr „tolles Engagement im Sinne der Allgemeinheit“ – Jobbörse wichtige Initiative gegen den Fachkräftemangel

WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Bundeskanzler Sebastian Kurz und AMS-Vorstand Johannes Kopf bei der Jobbörse für Asylberechtigte
© BKA/Dragan Tatic WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Bundeskanzler Sebastian Kurz und AMS-Vorstand Johannes Kopf bei der Jobbörse für Asylberechtigte

„Die Initiative der Bundesregierung zur heutigen Jobbörse für junge Asylberechtigte ist sehr begrüßenswert. Ich möchte mich bei ihr und vor allem bei den mehr als 40 teilnehmenden Betrieben bedanken. Sie beweisen dadurch auch ein tolles soziales Engagement im Sinne der Allgemeinheit und geben den jungen Leuten eine Perspektive“, sagte Wirtschaftskammer Österreich-Präsident Harald Mahrer anlässlich der gemeinsamen Jobbörse von Bundesregierung, Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Arbeitsmarktservice, die heute in Wien stattfand. 

„Unser Ziel ist es, möglichst viele der heute anwesenden Asylberechtigten in Beschäftigung zu bringen. Das leistet einen wertvollen Beitrag zu ihrer Integration und dient somit unserer Gesellschaft insgesamt“, betont Mahrer.

Veranstaltung mit Signalwirkung

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf, der sich bei den teilnehmenden Betrieben ebenfalls herzlich bedankte, hob die Signalwirkung der Veranstaltung hervor: „Die Jobbörse ist einerseits eine Ermunterung an die Asylberechtigten, sich bei den Unternehmen zu bewerben, gleichzeitig aber auch eine Ermunterung an unsere Betriebe, angesichts des immer größeren Fachkräftemangels an das Potenzial der vielen Asylberechtigten im Land zu denken“. Auch für die überregionale Vermittlung kämen arbeitslose Asylberechtigte, die sich überwiegend in Ostösterreich aufhalten, in Frage. „Und da von den rund 30.000 arbeitslosen Asylberechtigten in Österreich rund ein Drittel unter 25 Jahre alt ist, sind diese jungen Leute auch für eine Lehrstelle geradezu prädestiniert“, so Kopf. Schließlich seien die Lehrlinge von heute die Fachkräfte von morgen.

Positives Echo der Betriebe

Sehr positiv fiel das Echo der teilnehmenden Unternehmen aus. „Ich bin wirklich überwältigt, wie viele engagierte und auch bestens qualifizierte junge Leute Asylberechtigte hier sind. Wir haben in den ersten zwei Stunden schon rund 300 Bewerbungsgespräche geführt“, berichtete etwa Nathalie Rau, Personalchefin von Austrian Airlines, die aktuell etwa 60 Jobs zu vergeben haben, hauptsächlich im technischen Bereich. Ganz ähnlich zeigten sich die Personalchefs von DM, Rewe und Spar über die rege Teilnahme von interessierten Jobsuchenden erfreut: „Wir suchen derzeit österreichweit 500 Mitarbeiter, 50 Jobprofile, die aktuell für Asylberechtigte passen und in Ostösterreich sind, haben wir heute mitgebracht. Hier erwarte ich mir schon viel – auch weil der beste Weg zur Integration über die Arbeit führt“, so Oliver Seda, Personalchef von Spar Österreich.

Viele Jobs werden freilich nicht direkt bei der Jobbörse, sondern in der Nachbearbeitung vergeben. Dazu Viktoria Arnold, Director of Human Resources des Hotel Imperial: „Ich lerne hier sehr viele motivierte Bewerber kennen. Die Bewerbungsunterlagen nehmen wir selbstverständlich sehr gerne mit Einwilligung entgegen.“ (PWK040/DFS)

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