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WKÖ-Bundessparte Handel macht sich für Unterstützung des Handels beim Plastiksackerl-Ausstieg stark 

Bundesspartengeschäftsführerin Thalbauer: „Unterstützung mit dem Ziel, dass Handelsbetriebe in Österreich ihren Kunden praktikable Alternativen anbieten können“

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© WKÖ

Das Totalverbot von Plastiksackerln ist beschlossene Sache. „Jetzt brauchen die Handelsbetriebe Unterstützung, um ihren Kundinnen und Kunden praktikable Alternativen anbieten zu können“, so Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum heutigen Ministerratsbeschluss. Der Weg zu einer Lösung führe über lösungsorientierte Gespräche und eine abgestimmte Vorgehensweise zwischen Wirtschaft und Politik mit dem Ziel, eine sinnvolle und für die Betriebe umsetzbare Lösung zu finden. Darüber hinaus seien aber auch Aufklärung und Sensibilisierung der Kundinnen und Kunden notwendig. „Der Handel bekennt sich ganz klar zum Umweltschutz“, hält Bundesspartengeschäftsführerin Thalbauer fest.

Eine Übergangsregelung ist unbedingt notwendig

Als unbedingt notwendig erachtet die Bundessparte Handel jedoch jedenfalls eine Übergangsregelung, die die Abgabe bereits eingekaufter oder bestellter Plastiksackerl ermöglicht. Denn es wäre umweltpolitisch und betriebswirtschaftlich kontraproduktiv, müssten diese Tragehilfen ungenutzt entsorgt werden.

Auch für ausländische Anbieter muss es eine Regelung geben

Ein Punkt brennt der Interessenvertretung des österreichischen Handels in diesem Zusammenhang darüber hinaus besonders unter den Nägeln: „Es kann nicht sein, dass einmal mehr nur der österreichische Handel, nicht aber der ausländische Online-Versandhandel in die Ziehung kommt“, so Bundesspartengeschäftsführerin Iris Thalbauer: „In Österreich fallen Tonnen von Verpackungsmaterial an, weil bei ausländischen Versandhandelsgiganten bestellt wurde. Auch für diese Anbieter muss es in Österreich eine entsprechende Regelung geben“, fordert die Bundessparte Handel der WKÖ. (PWK848/JHR)

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