th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Budget für 2021 beschlossen

WKÖ-Finanzreferent Schenz: Mit voller Kraft für den Wirtschaftsstandort Österreich -umfassendes „Recovery Programme“ geplant

Tastatur
© WKÖ

„Ein spürbarer Rückgang der Kammerumlagen einerseits und verstärkte Maßnahmen für unsere Mitglieder zur Bewältigung der Corona-Krise andererseits führen dazu, dass der Voranschlag 2021 einen Bilanzverlust ausweist“, berichtete Richard Schenz, Vizepräsident und Finanzreferent der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), vor dem Erweiterten Präsidium der WKÖ. Da das Wirtschaftsparlament aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation nicht stattfinden kann, wurde der Voranschlag 2021 dem Erweiterten Präsidium zur Beschlussfassung im Dringlichkeitsweg vorgelegt. 

„Nach der Senkung der Kammerumlagen für unsere Mitglieder ab dem Jahr 2019 müssen wir aufgrund der COVID-Pandemie mit einem weiteren Rückgang auf der Einnahmenseite rechnen. Mit insgesamt 208,2 Millionen Euro liegen die erwarteten Kammerumlagen im Voranschlag 2021 um 35 Millionen Euro oder 14 % unter dem Betrag, den wir ohne COVID-19-Krise erwartet hätten“, hielt Schenz weiter fest. Neben den Kammerumlagen gibt es Waren- und Leistungserlöse in Höhe von 22 Millionen Euro und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 46,3 Millionen Euro, da eine Ausweitung der Internationalisierungsoffensive angestrebt wird.
 

Den Einnahmen stehen 136,8 Millionen Euro an Personalaufwand und 170 Millionen Euro an Sachaufwendungen gegenüber. „Im Personalaufwand ist eine Gehaltsanpassung um 1,0 % vorgesehen, der Personalstand für das Kammerpersonal ist seit Anfang des Jahres rückläufig“, betonte Schenz. 

Um für die Zeit nach der Pandemie gerüstet zu sein, sind Investitionen in zusätzliche Schwerpunktthemen, wie das Vorantreiben der digitalen Transformation sowohl für die Mitglieder wie auch die WKÖ sowie die Bildung vorgesehen. Diese Aufwendungen werden einerseits durch Kostensenkungsmaßnahmen und andererseits durch Finanzierung über Rücklagen ermöglicht. Zusätzlich ist für 2021 aufgrund der COVID-19-Krise ein umfassendes „Recovery Programme“ geplant, das arbeitsmarktpolitische Initiativen, die Unterstützung der von der Krise besonders stark betroffenen Branchen wie Tourismus, Handel und Gewerbe sowie die Förderung von Export und Internationalisierung vorsieht. Ziel ist, die österreichischen Unternehmen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bestmöglich zu unterstützen und dem Wirtschaftsstandort Österreich zu neuer Kraft zu verhelfen.  

Das negative Betriebsergebnis beläuft sich auf 30,2 Millionen Euro, hinzu kommt ein Finanzerfolg in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Nach Abzug von 0,3 Millionen Euro an Kapitalertragssteuer und der Rücklagenauflösung ergibt sich ein Bilanzverlust für 2021 in Höhe von 29,3 Millionen Euro. 

Der Voranschlag der Wirtschaftskammer Österreich wurde vom Erweiterten Präsidium in seiner heutigen Sitzung mit einer Gegenstimme beschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren

GSV Mag. Mariana Kühnel, M.A.

WKÖ-Kühnel: "UK bleibt für Österreich auch in Zukunft ein wichtiger Handelspartner"

EU-Abkommen sorgt für geordnete Verhältnisse in künftigen Wirtschaftsbeziehungen - Brexit-Infopoint der Wirtschaftskammer bietet Information, Service und Beratung für Betriebe mehr

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf

WKÖ-Spitze: Dringend benötigte Unterstützung für Betriebe wird ausgeweitet

Lösung für indirekt betroffene Branchen ist Frage der Fairness mehr