th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-BG Luftfahrt für CO2-freien Restart

BG-Vorsitzender Ofner: "Zweckwidmung der Erlöse aus Ticketsteuer und Zertifikatehandel für CO2-neutrales Kerosin überfällig, rasch CO2-Einsparungen generieren"

WKÖ
© WKÖ

Die Coronakrise hat die heimischen Airlines und Flughäfen mit besonderer Härte getroffen. So haben die österreichischen Luftfahrtunternehmen coronabedingt 2020 und 2021 im Vergleich zum Vorkrisenniveau mehr als zwei Drittel ihres Umsatzes, insgesamt bereits rund 5 Milliarden Euro, verloren.  

Trotzdem sind bisher mehr als 80% der Arbeitsplätze erhalten geblieben, in der Hoffnung, dass sich Tourismus und Flugverkehr zeitnah wieder erholen, und vor allem dank der sehr wirksamen Regierungshilfe in Form der Corona- Kurzarbeit. 

Günther Ofner, Obmann der Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Vorstand des Flughafens Wien: "Dieser Umsatzeinbruch konnte von den Unternehmen nur durch größte Sparanstrengungen, massive Gehaltseinbußen der Mitarbeiter und die vorbildlichen staatlichen Corona-Hilfen durchgestanden werden. Die Omikron-Variante führt nun zu neuerlichen Behinderungen im Reiseverkehr, was die Durststrecke leider weiter verlängert, vor allem aber bedeutet, dass zusätzliche finanzielle oder steuerliche Belastungen für die Branche in dieser schwierigen Situation nicht zu stemmen sind. Trotz der aktuell trüben Lage hofft die Branche auf einen baldigen Restart nach Ostern.“  

Die Zielvorgaben zur CO2-Reduktion im Green Deal der EU-Kommission stellen die Luftfahrt vor neue Herausforderungen, für die es glücklicherweise bereits gute technische Lösungen gibt, nämlich aus Biomasse oder synthetisch hergestelltes, CO2-neutrales Kerosin.  

Ofner: "Wir appellieren an die Bundesregierung, eine Zweckwidmung der Erlöse aus Ticketsteuer und Zertifikatehandel für die Herstellung und Beschaffung von CO2-neutralem Flugzeugtreibstoff zu beschließen, wie im Green Deal der EU-Kommission vorgeschlagen. Damit könnten durch synthetische Kraftstoffe in naher Zukunft auch alle Inlandsflüge CO2-neutral durchgeführt werden. Der schrittweise Ausbau könnte schon in den nächsten Jahren zu massiven CO2-Einsparungen beitragen. Notwendig dafür ist ein nationaler Aktionsplan, um eine rasche Produktionsaufnahme in Österreich sicherzustellen." 

Das könnte Sie auch interessieren

Erik Wolf, Lisa Weddig und Franz Hörl (v.l.n.r.)

Bergauf mit neuen Perspektiven: Optimistischer Start in die neue Wintersaison!

WKÖ-Fachverband Seilbahnen ist nach positivem Sommer zuversichtlich für den Winter - Österreich Werbung unterstützt mit 10 Mio.-Euro-Kampagne mehr

v.l.n.r.: Robert Schmid, Obmann des Fachverbands Stein- und keramische Industrie; Wolfgang Amann, Geschäftsführer des Instituts für Immobilien, Bauen und Wohnen; Jürgen Schneider, Sektionschef im BMK

Politik & Wirtschaft fordern Anreize für Gebäudesanierung

Schulterschluss von Umweltministerium und Baustoffindustrie zur Forcierung der Sanierungsrate in Österreich  mehr

WKÖ

KV-Verhandlungen NE-Metallindustrie: Erste Verhandlungsrunde brachte kein Ergebnis

Branche von massiven Kostensteigerungen und Engpässen in der Logistik betroffen mehr