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WKÖ-Arbeitsmarktgipfel: "Bremsklötze für Aufschwung beseitigen"

WKÖ-Chef Mahrer und Generalsekretär Kopf starten Dialog mit Sozialpartnern und Regierung, um Beschäftigung und dadurch den Aufschwung zu stärken

WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© WKÖ/Nadine Studeny

"Die Erholung am Arbeitsmarkt hat bereits begonnen und wird durch die am 19. Mai erfolgten Öffnungen noch beschleunigt. Dennoch braucht es noch einer gemeinsamen Kraftanstrengung, um der Erholung den nötigen Drive zu geben", sagt Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Er hatte daher gemeinsam mit Generalsekretär Karlheinz Kopf zum Arbeitsmarktgipfel in die Wirtschaftskammer Österreich geladen. Neben den Spitzen der Sozialpartner waren Arbeitsminister Martin Kocher und AMS-Chef Johannes Kopf mit dabei. Außerdem analysierte der deutsche Arbeitsmarktexperte Ulrich Walwei vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg die Veränderungen am Arbeitsmarkt durch Corona und wies dabei auf den beschleunigten Strukturwandel, aber auch auf neue Chancen hin.

Arbeitslosigkeit senken, Einkommen sichern, Fachkräftemangel bekämpfen

Die Teilnehmer betonten alle das konstruktive Klima der Gespräche. "Wir sind uns über die Ziele einig, nämlich sehr, sehr schnell die Arbeitslosigkeit senken, Einkommen weiterhin zu sichern und damit einen Impuls für die Kaufkraft zu setzen und drittens dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Nicht ausreichend Fachkräfte zu haben, darf nicht Bremsklotz für den Aufschwung werden", fasste Mahrer im Anschluss die Ergebnisse des Gipfels zusammen.

Welche Maßnahmen dazu nötig sind, lässt sich der WKÖ-Spitze zufolge in drei Bereiche einteilen. "Wir müssen aus Corona lernen, sprich den Schwung, den die Krise in Sachen Digitalisierung gebracht hat, mitnehmen und ihn für neue Skills, aber auch für den Vermittlungsprozess nutzen, wir müssen die bestehenden Jobchancen besser sichtbar machen und wir müssen Zukunftskompetenzen erwerben bzw. stärken", führt WKÖ-Generalsekretär Kopf aus. Erfreulich sei in diesem Zusammenhang das Ergebnis einer aktuellen Market-Umfrage: Hier äußerten 85 Prozent Bereitschaft, sich weiterzubilden. 

Pilotprojekte im Bereich überregionale Vermittlung und green jobs

Erste gemeinsame Sozialpartner-Projekte sind auch bereits in den Startlöchern: So beginnt mit 1. Juni das Projekt Ticket2West, bei dem das AMS Wien Fachkräfte nach Salzburg vermittelt. Außerdem wird an einer gemeinsamen Umweltstiftung gearbeitet, die zu green jobs ausbilden soll. "Wir haben das Eine-Million-Dächer-Programm. Dafür brauchen wir aber auch die Fachkräfte, die eine Million Photovoltaik-Anlagen montieren", nennt Mahrer ein Beispiel.

 Ziel sei ein gemeinsamer Schulterschluss, um Arbeitslosigkeit zu senken und den Arbeitsmarkt zukunftsfit zu machen. Denn fest steht: "Für einen starken und nachhaltigen Aufschwung brauchen wir auch einen starken Arbeitsmarkt", betonen Mahrer und Kopf.

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