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WKÖ & ÖGB Spitze: Expertise der Sozialpartner ernst nehmen

Vorgeschlagene Ost-Maßnahmen in Teilen praxisfern und nicht tauglich

Corona Test
© Unsplash/Mufid Majnun

Die gestern Abend präsentierten Maßnahmen für die Ostregion Österreichs werten die Spitzen der Sozialpartner als deutliche und vielfach nicht umsetzbare Einschränkung von Betrieben und Arbeitnehmern: "Seit Beginn der Krise unterstützen die Sozialpartner intensiv bei der Bekämpfung der Pandemie. Auf Basis der Fakten und des Interessenausgleichs haben die Sozialpartner bisher wichtige Maßnahmen entwickelt und mitgetragen, die die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Betriebe berücksichtigen und eine praxistaugliche Umsetzung ermöglichen. Um Schnellschüsse hat es sich dabei nie gehandelt, denn die Sozialpartner sind nah an den Lebensrealitäten der ArbeitnehmerInnen und der ArbeitgeberInnen“, sagen WKÖ-Präsident Harald Mahrer und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian.  

"Bei Maskenpflicht brauchen Menschen ausreichend Masken-Pausen."
Wolfgang Katzian, ÖGB-Präsident

Die nun vorliegenden Maßnahmen, die die Ostregion betreffen, sind aus Sicht der Spitzenvertreter der Sozialpartner in zweierlei Hinsicht als nicht praxistauglich zu werten. Das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken bedeutet massive Einschränkungen und in vielen Branchen, dass eine Umsetzung im betrieblichen Alltag unmöglich gemacht wird. "Niemand zweifelt daran, dass das Tragen von FFP2-Masken wichtig für die Pandemiebekämpfung ist. Dabei muss aber die Arbeitsrealität der unterschiedlichen Berufsgruppen berücksichtigt werden“, kommentieren Katzian und Mahrer die aktuellen Pläne kritisch. "Bei einer Maskenpflicht brauchen Menschen auch ausreichend Pausen von der Maske oder man braucht engmaschige Testmöglichkeiten dort, wo FFP2-Masken aufgrund der körperlichen Belastung oder aus Sicherheitsgründen nicht möglich sind“, so Katzian weiter. 

"Eintrittstests im Handel  bedeuten massive Einschränkung der Geschäftstätigkeit der Betriebe."
Harald Mahrer, WKÖ-Präsident

WKÖ-Präsident Mahrer äußert parallel dazu deutliche Kritik an den künftig vorgeschriebenen Testungen im Handel: "Aus der Idee der Eintrittstestungen um zu einer stufenweisen sicheren Öffnung zu kommen, wurde nun genau das Gegenteil konstruiert: ein Instrument zu einer stufenweisen Schließung. Auf diese Weise werden die Betriebe massiv in ihrer Geschäftstätigkeit eingeschränkt und mutwillig neue Kundenbarrieren aufgebaut.“  

Sowohl Mahrer als auch Katzian zeigen sich verwundert über die fehlende Einbindung der Sozialpartner in die aktuellen Gespräche und Verhandlungen. Hier erwarte man, dass diese Gespräche in Hinblick auf die finale Ausgestaltung der angekündigten Maßnahmen so rasch wie möglich stattfinden. (PWK151)

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