th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Branchensprecher Trefelik: Neuer Handels-Kollektivvertrag steht

Ausgewogenes Paket in schwierigen Zeiten – Gehälter für 418.000 Handelsangestellte und 15.000 Lehrlinge werden mit der Inflationsrate von 1,5 Prozent nachhaltig erhöht - Empfehlung einer einmaligen Corona-Prämie

Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel
© WKÖ/Nadine Studeny

"Mit dem Abschluss ist es gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Kaufkraftsicherung in einer schwierigen Zeit zu leisten, ohne dabei die Unternehmen zu überfordern" - so fasst Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das Verhandlungsergebnis der Sozialpartner im österreichischen Handel zu einem neuen Kollektivvertrag zusammen. Mit dem Gehaltsplus von 1,5 Prozent (= Inflationsrate, kaufmännisch gerundet) auf das kollektivvertragliche Mindestgehalt ist eine nachhaltige Erhöhung für alle Beschäftigten im Handel sichergestellt.

Die Sozialpartner empfehlen Handelsunternehmen, die trotz Krise finanziellen Spielraum sehen, eine Corona-Prämie in Höhe von mindestens 150 Euro. "Die Prämie soll noch heuer an die Beschäftigten fließen und die Konsumlaune zum Weihnachtsgeschäft im österreichischen Handel positiv beeinflussen", ist Handelsobmann Trefelik zuversichtlich. "Auf Basis der Signale des heutigen Verhandlungstages gehen wir davon aus, dass mindestens ein Viertel der Angestellten im heimischen Handel davon profitieren wird."

Die kollektivvertraglichen Überzahlungen bleiben aufrecht. Die Arbeitgeberseite erreichte Liberalisierungen bei der so genannten Schwarz-/Weiß-Regelung wie auch administrative Erleichterungen durch die Verlängerung des Umstiegszeitraumes auf das neue Gehaltssystem bis 1. Jänner 2022. 

Der neue KV für Handelsangestellte tritt mit 1. Jänner 2021 in Kraft. (PWK478/JHR)

Das könnte Sie auch interessieren

Adventkranz

Adventskranz von FloristInnen liefern lassen

Zustellen ist erlaubt: Österreichs FloristInnen richten Appell an Bevölkerung -  Kleine Spezialgeschäfte halten im Interesse der Gesundheit geschlossen, Unverständnis für Haltung großer Handelsketten. mehr

Ausbildung

WKÖ-Gewerbe und Handwerk appelliert an Spätentschlossene und Umsteiger: Machen Sie Karriere mit Lehre!

Dank Lehrstellenbonus blieb befürchtete Lehrstellen-Lücke im Gewerbe und Handwerk aus. Jeder Lehrling, der jetzt nicht ausgebildet wird, fehlt später als qualifizierte Fachkraft mehr