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WKÖ-Branchensprecher Trefelik: Neuer Handels-Kollektivvertrag steht

Ausgewogenes Paket in schwierigen Zeiten – Gehälter für 418.000 Handelsangestellte und 15.000 Lehrlinge werden mit der Inflationsrate von 1,5 Prozent nachhaltig erhöht - Empfehlung einer einmaligen Corona-Prämie

Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel
© WKÖ/Nadine Studeny

"Mit dem Abschluss ist es gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Kaufkraftsicherung in einer schwierigen Zeit zu leisten, ohne dabei die Unternehmen zu überfordern" - so fasst Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), das Verhandlungsergebnis der Sozialpartner im österreichischen Handel zu einem neuen Kollektivvertrag zusammen. Mit dem Gehaltsplus von 1,5 Prozent (= Inflationsrate, kaufmännisch gerundet) auf das kollektivvertragliche Mindestgehalt ist eine nachhaltige Erhöhung für alle Beschäftigten im Handel sichergestellt.

Die Sozialpartner empfehlen Handelsunternehmen, die trotz Krise finanziellen Spielraum sehen, eine Corona-Prämie in Höhe von mindestens 150 Euro. "Die Prämie soll noch heuer an die Beschäftigten fließen und die Konsumlaune zum Weihnachtsgeschäft im österreichischen Handel positiv beeinflussen", ist Handelsobmann Trefelik zuversichtlich. "Auf Basis der Signale des heutigen Verhandlungstages gehen wir davon aus, dass mindestens ein Viertel der Angestellten im heimischen Handel davon profitieren wird."

Die kollektivvertraglichen Überzahlungen bleiben aufrecht. Die Arbeitgeberseite erreichte Liberalisierungen bei der so genannten Schwarz-/Weiß-Regelung wie auch administrative Erleichterungen durch die Verlängerung des Umstiegszeitraumes auf das neue Gehaltssystem bis 1. Jänner 2022. 

Der neue KV für Handelsangestellte tritt mit 1. Jänner 2021 in Kraft. (PWK478/JHR)

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