th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKO: Strafverfahren gegen Privatraumvermieter-Plattformen erster guter Schritt 

Hotellerie pocht weiterhin auf gleichen Rahmen für gleiche Tätigkeiten – Datenoffenlegung ausschlaggebend für fairen Markt

Siegfried Egger, Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zu den ersten Strafverfahren Wiens gegen Plattformen zur Privatraumvermietung, die bis Ende des letzten Monats Daten der Unterkunftgeber an die Stadt übermitteln sollten: „Das ist ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denen allerdings weitere folgen müssen. Wir fordern nach wie vor gleichen Rahmen für gleiche Tätigkeit. Die aktuelle Schieflage bei der Privatraumvermietung gegenüber der gewerblichen Beherbergung gilt es auszugleichen.“

Datenoffenlegung ausschlaggebend für fairen Markt

Gemäß aktuellen Berichten hat ‚die Hälfte der 16 kontaktierten Plattformen keinerlei Kooperationsbereitschaft gezeigt oder die Übermittlung explizit verweigert, lediglich drei Anbieter haben geliefert.‘ Andrea Steinleitner, Fachgruppenobfrau Hotellerie Wien, bestätigt: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, die intensive Gespräche mit den Plattformen führt, funktioniert sehr gut. Eine automatisierte Abführung der Ortstaxe ist aus unserer Sicht jedoch zu wenig. Für uns ist die Nachvollziehbarkeit und damit die Datenoffenlegung ausschlaggebend.“ Die Daten der Unterkunftgeber möchte beispielsweise Airbnb, unter Berufung auf den Datenschutz, nicht weitergeben.

Gesetzliche Regelung ist Bundesländer-Sache

Wien gilt in dieser Sache als Vorreiter. Mitte Februar 2017 ist die Novelle des Wiener Tourismusförderungsgesetz in Kraft getreten, mit einer Übergangsfrist von einem halben Jahr. Diesem Beispiel folgen nun bereits ein Großteil der Bundesländer, in deren Händen eine gesetzliche Regelung liegt. Auf Bundesebene werden die Umsetzungen verfolgt und unterstützt, genauso wie sich der Fachverband auf EU-Ebene dafür stark macht, dass die gewerblichen Beherbergungsbetriebe nicht weiterhin benachteiligt werden. (PWK684/ES) 

Fachverband Hotellerie

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,06 Millionen Betten. Mit über 41 Millionen Ankünften und knapp 141 Millionen Nächtigungen leistet die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. 

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Handel
Eine Lehre im Handel. Mitten im Leben. Karriere machen

„Eine Lehre im Handel. Mitten im Leben. Karriere machen“ macht noch mehr Lust auf Karriere mit Lehre im Handel 

Die neue Info-Kampagne der WKO-Sparte Handel zeigt die Vielfalt an Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Handel - Zielgruppen Jugendliche, Eltern und Entscheider mehr

  • Transport und Verkehr
Mauttarife 2018 Erhöhung

Mauttarife 2019 – geplante Erhöhungen für Euro 6 Fahrzeuge abgemildert 

Klacska erfreut, dass überproportionale Mauterhöhung für Euro 6 Lkw und Busse verhindert werden konnte – Neue Fördermaßnahmen für Unternehmen mehr