th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKO Website wurde WACA-zertifiziert

Website www.wko.at ist seit August 2019 barrierefrei

Laptop
© WKÖ

Mit dem WACA-Qualitätssiegel ist www.wko.at eine der ersten Websites in Österreich, deren Barrierefreiheit offiziell zertifiziert ist. „Für Menschen mit motorischen, kognitiven, visuellen oder auditiven Beeinträchtigungen ist damit eine gute Nutzbarkeit garantiert“, freut sich OCG-Präsident Wilfried Seyruck über den Abbau von Hürden. So können sehbehinderte Menschen mittels Screenreader navigieren. Für motorisch eingeschränkte Personen ist die gesamte Navigation über die Tastatur möglich. Größere Buttons und Schriften, höhere Farbkontraste, vereinfachte Strukturen und kompakte Informationen verbessern die Nutzbarkeit zusätzlich. „Die Barrierefreiheit und bessere Zugänglichkeit von Webangeboten wird immer wichtiger“, betont Wilfried Seyruck. „Außerdem bringt das für fast alle Nutzer einen Komfortgewinn. Deshalb ist wichtig, dass die WACA-Zertifizierung so prominente Vorreiter wie die Wirtschaftskammer hat.“ Einerseits dürfen Menschen mit Behinderungen von Informationen und Dienstleistungen im Internet nicht ausgeschlossen werden. Andererseits sind Websites, welche die Kriterien der Web Accessibility erfüllen, zukunftsfit sowie allgemein bedienungsfreundlicher. Usability und Performance einer Website können damit gesteigert werden. Außerdem greifen immer mehr technische Entwicklungen wie Alexa, Siri & Co. auf Informationen im Web zu. Damit dies optimal möglich ist, müssen Websites bestimmte Kriterien erfüllen.

wko.at erhält WACA Zertifikat für Barrierefreiheit im Internet

Die Wirtschaftskammern Österreichs (WKO) haben sich schon vor längerer Zeit dem Thema Web Accessibility verschrieben und sich einem Zertifizierungsprozess unterzogen. Dies war eine besondere Herausforderung, da die Website sehr komplex ist und auch alle Länderorganisationen vereint. Der Online-Auftritt der Wirtschaftskammerorganisation erfüllt nun die Ansprüche der Web-Zugänglichkeit nach den internationalen Richtlinien der W3C (WCAG 2.0 – AA). Diese Anstrengungen wurden von unabhängigen Auditoren mit dem WACA-Zertifikat in Bronze ausgezeichnet. Vom Zertifikat ausgenommen sind diverse Microsites. Die WKO ist eine der ersten WACA-zertifizierten Organisationen in Österreich. Die Wirtschaftskammer geht mit positivem Beispiel voran und stellt ein gutes Vorbild für ihre Mitglieder dar.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung mit dem Web Accessibility Certificate Austria, kurz WACA, in Bronze. Barrierefreiheit ist uns generell ein großes Anliegen und selbstverständlich auch bei unserem Webauftritt wichtig. Niemand soll von unseren Informationsangeboten ausgeschlossen sein“, hält Herwig Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), fest. „Das WACA-Zertifikat zeigt, dass die WKO diese Aufgabe gut erfüllt und somit die entsprechenden rechtlichen Vorgaben umgesetzt sind.“

Zertifizierung WACA

Die Österreichische Computer Gesellschaft ist die Zertifizierungsstelle für das neue Zertifikat, um barrierefreie Websites nach außen hin zu kennzeichnen. Nach erfolgreichem Audit wird das WACA Zertifikat in den drei Abstufungen Bronze, Silber und Gold für zwei Jahre vergeben. Mit Bronze und Silber können auch Websites ausgezeichnet werden, die nicht den äußerst hohen Anforderungen der internationalen Standards der Web Content Accessibility Guideline (WCAG) erfüllen, aber eine sehr gute Barrierefreiheit aufweisen und keine User bei der Benutzung der Website ausschließen. Optisch sichtbar werden die geprüften Websites mit dem WACA Label ausgezeichnet.

Unabhängig und laufend aktualisiert

Zur Überwachung und Weiterentwicklung des Zertifikats wurde ein interdisziplinärer Beirat konstituiert. Der Audit erfolgt von speziellen Fachkräften. Diese werden vom Beirat bestimmt und müssen einen bestimmten Qualifikationsprozess durchlaufen (z. B. das Personenzertifikat „Certified WebAccessibility Expert” der WKO, Fachgruppe UBIT).

Initiative WACA

Die Initiative zu WACA wurde vom OCG Arbeitskreis „Barrierefreiheit durch IKT“ und einem interdisziplinären Beirat rund um die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, der JKU Linz und verschiedenen Digitalagenturen gestartet.

„Unser gemeinsames Bestreben ist es, Unternehmen zu motivieren, Barrierefreiheit als selbstverständlichen Bestandteil des Service-Angebots zu sehen. Dies stellt für alle Menschen – egal ob mit oder ohne Behinderung – einen wesentlichen Aspekt der Nutzungsfreundlichkeit dar. Für Menschen mit temporären oder dauerhaften Behinderungen ermöglicht Barrierefreiheit erst den Zugang zu Informationen und die uneingeschränkte Teilhabe an der Gesellschaft“, betont Werner Rosenberger, Projektleiter WACA, für die OCG.

Barrierefreies Web ist die Zukunft

In Österreich leben ca. 1,7 Mio. Menschen mit temporärer oder dauerhafter Beeinträchtigung (Quelle: Statistik Austria). Aber nicht nur sozial-ethische, auch betriebswirtschaftliche Gründe machen Barrierefreiheit im Web zu einem zentralen Thema: Durch die barrierefreie Anpassung und Gestaltung der Website kann die User Experience, daher das Anwendungserlebnis im Internet und die Bedienungsfreundlichkeit entscheidend verbessert werden.

Die technologischen Entwicklungen haben bereits viele Erleichterungen für Menschen mit Behinderungen gebracht. Spracheingaben sowie -ausgaben (wie Alexa, Siri & Co) finden auch in der breiten Bevölkerung immer größeren Anklang. Web Accessibility erhöht die Userfreundlichkeit und technische Bedienbarkeit für alle Menschen und gewährleistet einen besseren Zugang zu Informationen und Services für Personen mit Beeinträchtigungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Christiane Holzinger, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft

Junge Wirtschaft zu Pensionen: Rolle rückwärts statt Schritt in die Zukunft

Bundesvorsitzende Holzinger: Brauchen Fokus auf Zukunftsthemen statt teurer Retro-Ideen mehr

Artivive

Mit dem Smartphone durchs Museum

Das Wiener Start-up Artivive erweitert Kunst um eine digitale Komponente mehr