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WIFO-Werbeklimaindex – Erhebung Juli 2019: Ausgezeichnete Geschäftslage

Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des WKÖ-Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation: Bei der nächsten Nationalratswahl wohl geringere Werbeetats  

Laptop
© WKÖ

„Der WIFO-Werbeklimaindex für die österreichische Kommunikationsbranche ist im Juli 2019 zum zweiten Mal in Folge gestiegen“, so Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), mit den aktuellen Zahlen der Erhebung. Der Werbeklimaindex liegt mit plus 30 Punkten deutlich über den Vergleichszahlen vom April (gegenüber diesem ist er um 20 Punkte gestiegen) und vom Jänner 2019 (+14 Punkte).

Werbewirtschaft gut ins Jahr 2019 gestartet 

Branchensprecherin Angelika Sery-Froschauer zieht auch Bilanz über die erste Jahreshälfte: „Die Werbewirtschaft ist gut ins Jahr 2019 gestartet. Seit Jänner 2019 hat sich die Werbekonjunktur auch sehr positiv entwickelt. Die befragten Unternehmen rechnen auch in den kommenden Monaten mit einem guten Geschäftsverlauf und blicken zuversichtlich auf das dritte und vierte Quartal 2019. Die anhaltende gute Stimmung wirkt sich positiv auf die Branchenbeschäftigung aus. Die Unternehmen der Kommunikationsbranche melden, dass sie zusätzliche Mitarbeiter aufnehmen werden.“

Robuste Binnenwirtschaft stützt die Werbekonjunktur im zweiten Quartal 2019

Nach einer Verlangsamung der Werbekonjunktur im Laufe des Vorjahres hat diese im ersten Halbjahr 2019 wieder angezogen. „Die Binnennachfrage stützt derzeit die heimische Konjunktur. Die Steuerentlastung der privaten Haushalte durch den Familienbonus unterstützt die Konsumnachfrage 2019. Generell kamen die positiven Impulse aus den Dienstleistungsbereich. Davon kann die Kommunikationswirtschaft profitieren“, führt Sery-Froschauer weiter aus.

Die befragten Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als sehr günstig (+28 Punkte). Die Unternehmen melden auch eine Verbesserung in der Nachfrage und gut gefüllte Auftragsbücher. 83 Prozent der Befragten berichten von zumindest zufriedenstellenden Auftragsbeständen. „Das ist deutlich besser als im letzten Jahr“, kommentiert Werner Hölzl, Experte des Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) die aktuelle Werbekonjunktur.

Markus Deutsch, Geschäftsführer des FV Werbung und Marktkommunikation, Fachverbandsobfrau Angelika Sery-Froschauer und der Wirtschaftsforscher Werner Hölzl (WIFO)
© WKÖ/DMC/Katharina Schiffl Markus Deutsch, Geschäftsführer des FV Werbung und Marktkommunikation, Fachverbandsobfrau Angelika Sery-Froschauer und der Wirtschaftsforscher Werner Hölzl (WIFO)

Abschwächung der internationalen Konjunktur bremst die Konjunktur in der Kommunikationsbranche nicht

In Bezug auf die Konjunkturerwartungen in der Kommunikationsbranche zeigt der aktuelle WIFO-Werbeklimaindex, „dass die heimischen Werbeunternehmen zuversichtlich auf die nächsten Monate blicken. Die Erwartungen hinsichtlich der Nachfrage- und Geschäftslageentwicklung fallen weiterhin deutlich besser aus als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Für das zweite Halbjahr 2019 rechnen wir daher auch mit einem stabilen Wachstum“, sagt Branchensprecherin Angelika Sery-Froschauer. 

„Das steht jedoch ein wenig im Gegensatz zu den konjunkturellen Rahmenbedingungen. Die Weltwirtschaft erreichte den Konjunkturhöhepunkt 2018. Während sich für die Sachgüterbranchen in Österreich nunmehr schon deutliche Signale einer Konjunkturschwäche zeigen, bleibt die Branche der Werbung und Marktkommunikation resilient: Für das dritte und das vierte Quartal 2019 erwarten die Unternehmen keine Konjunkturabschwächung, sondern tendenziell eher eine weitere Verbesserung“, ergänzt Wirtschaftsforscher Werner Hölzl. 

„Die wirtschaftlichen und politischen Risiken, wie etwa die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, der zu eskalieren drohende Handelskonflikt zwischen den USA und China, die Auswirkungen eines ungeregelten Brexits und die Unsicherheiten in Bezug auf die Regierungskrise in Italien, können auch die wirtschaftliche Dynamik der österreichischen Wirtschaft belasten. Auch die heimische Medien- und Werbewirtschaft ist von solchen Entwicklungen nicht entkoppelt“, merken Sery-Froschauer und Hölzl in Anbetracht der globalen Konjunkturrisiken an.

Neuwahl #nrw19: Diesmal fließt weniger Geld in Werbeetats als sonst bei Nationalratswahlen üblich

Nach den 2012 in Kraft getretenen Bestimmungen des Parteiengesetzes darf jede Partei für die Dauer eines Wahlkampfes maximal sieben Millionen Euro für Wahlwerbung aufwenden. Aufgrund der Sensibilität des Themas Transparenz in der aktuellen politischen Diskussion wird streng auf die Einhaltung dieser Obergrenzen geachtet. Vermutlich werden im aktuellen Wahlkampf nicht alle wahlwerbenden Parteien diese Ausgaben tätigen können oder wollen. Es wird daher in diesem Wahlkampf weniger Geld in Wahlwerbeetats fließen als sonst üblich. Die Parteien haben auch erkannt, dass Internet und soziale Netzwerke effiziente und kostengünstige Werbemöglichkeiten bieten können.

„Wir schätzen, dass die Parteien insgesamt rund 30 Millionen Euro für den kommenden Nationalratswahlen ausgeben werden. Es ist damit zu rechnen, dass sich der Wahlkampf natürlich auf bestimmte Segmente der Werbebranche kurzfristig marktbelebend auswirken wird“, prognostiziert Angelika Sery-Froschauer.

„In Relation zum jährlichen Gesamtwerbevolumen, das bei rund 4 Milliarden Euro liegt, sollte Wahlwerbung allerdings nicht überbewertet werden“, unterstreicht Sery-Froschauer. Sie erwartet, dass die Wahlauseinandersetzung in den klassischen Medien vor allem über Plakat, Print und TV ausgetragen wird. Aber auch Social Media, Messenger- und Kurznachrichten-Dienste werden genutzt werden, um insbesondere jüngere Wähler zu erreichen. „Und der ORF und die privaten Rundfunksender werden sich im August und im September dank Politkonfrontationen, Sommergesprächen und Wahlberichterstattung über gute Einschaltquoten freuen können“, so Fachverbandsobfrau Angelika Sery-Froschauer abschließend. (PWK423/JHR)

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