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WIFO-Studie zu Mindestlohn bestätigt: Kleine und mittlere Unternehmen überproportional betroffen 

Scheichelbauer-Schuster: Hohe Belastungen für Betriebe in Gewerbe und Handwerk - Betriebe jetzt bei der Lohnsteuer entlasten

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Die am Samstag in der Tageszeitung „Die Presse“ publizierten Details zur „Mindestlohn-Studie“ des WIFO zeigen, dass kleine und mittlere Unternehmen überproportional betroffen sind. Denn im Vergleich zu Großbetrieben steigen die Mindestlöhne um etwa 20 Prozent stärker bei den kleinen Unternehmen. „Grosso Modo und über alle Branchen wird der Mindestlohn bis 2020 zu verkraften sein. Im Bereich von Branchen wie den Floristen, der Nahrungsmittelerzeugung, den Wäschereien und anderen wird die Einführung des Mindestlohns viele Betriebe an ihre Grenzen bringen“, betont Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk. 

Mindestlohn in Österreich höher als in Deuschland

In diesen Branchen bewegen sich die Betriebsgrößen von 90-95 Prozent der Unternehmen bei weniger als 9 Mitarbeiter. „Die Studie sieht für diese Betriebsgrößen klare Nachteile“, so Scheichelbauer-Schuster. Hinzu kommt, dass der Mindestlohn in Österreich 14 mal ausbezahlt wird – damit liegt der heimische Mindestlohn um 14 Prozent über dem Vergleichswert aus Deutschland, der bei 8,84 Euro liegt.

„Die Wirtschaft ist mit der Zustimmung zur Einführung eines Mindestlohns von 1.500 Euro bis 2020 in Vorleistung getreten. Die nun vorliegenden Zahlen zeigen, dass der Mindestlohn für unsere kleinen und mittleren Betriebe schwer zu stemmen ist. Wir brauchen daher eine Entlastung sowohl was mehr Möglichkeiten bei den Arbeitszeiten anlangt, als auch bei den Lohnnebenkosten. Denn auch hier sind es die kleinen und mittleren Unternehmen, die überproportional von unflexiblen Arbeitszeiten und der hohen steuerlichen Belastung betroffen sind“, so Scheichelbauer-Schuster abschließend.  (PWK698/US)

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