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WBA im Detail: So geht es der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Positive Aussichten, Höhepunkt überschritten

  • Die Erwartungen für die kommenden 12 Monate können das Niveau der Einschätzung der bisherigen Lage nicht erreichen.
  • Auftragslage wird etwas positiver eingeschätzt als im Durchschnitt aller Sparten.
  • Umsatzerwartungen geringer als bisher, aber auf gutem Niveau
  • Beschäftigung wird überwiegend stabil gehalten
  • Geplante Investitionen über dem Durchschnitt aller Sparten – positives Signal: hoher Anteil an geplanten Neuinestitionen 

    Insgesamt können die Erwartungsindikatoren in der aktuellen Umfrage nicht das Niveau der Einschätzung der bisherigen Lage erreichen.

     

    • Auftragslage wird etwas positiver eingeschätzt als im Durchschnitt aller Sparten. Von den Tourismusunternehmen erwartet knapp ein Drittel, dass sich die Auftragslage in den kommenden 12 Monaten verbessert, 12 % gehen von einer Verschlechterung. 55% gehen von einer stabilen Entwicklung aus. Der Erwartungssaldo liegt mit 20 unter der Einschätzung der bisherigen Lage (Saldo: +33).
    • Umsatzerwartungen geringer als bisher, aber auf gutem Niveau: die Umsatzerwartungen liegen auf dem Niveau des Spartendurchschnitts. 36 % der Tourismus- und Freizeitbetriebe rechnen mit steigenden Umsätzen in den kommenden 12 Monaten. Der Erwartungssaldo aus positiven und negativen Antworten liegt mit 26 deutlich unter der Einschätzung der bisherigen Lage (Saldo: 39).
    • Beschäftigung wird überwiegend stabil gehalten: 19 % geben an, die Beschäftigung aufstocken zu wollen, mehrheitlich (70 %) wird die Beschäftigung stabil gehalten.
    • Geplante Investitionen über dem Durchschnitt aller Sparten: 30 % der Befragten aus dem Tourismus wollen das Investitionsvolumen aufstocken.

     

    Ein positives Signal ist der hohe Anteil an Unternehmen, die angeben, Neuinvestitionen tätigen zu wollen. Die Absichten, Ersatzinvestitionen zu tätigen, liegen etwas unter dem Durchschnitt für alle Sparten. Geringer als in den sonstigen Sparten fallen im Tourismus die Rationalisierungsinvestitionen aus. Von den Unternehmen, die Neuinvestitionen tätigen, begründen dies 71 % mit Innovation und Digitalisierung und 40 % mit den Gewinnerwartungen. Diejenigen Unternehmen, die keine Neuinvestitionen planen, geben an, dass sie keine Notwendigkeit dafür sehen (40 %), 34 % geben als Grund den Fachkräftemangel an. 


    Ergebnisse zu Investitionsanreizen eindeutig: Senkung der Lohnnebenkosten und der Unternehmenssteuern vorrangig

    Die Ergebnisse zu Investitionsanreizen zeigen ein eindeutiges Bild: 85 % der Befragten im Tourismus sprechen sich für eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten aus. An zweiter Stelle folgt eine Senkung der Unternehmenssteuern, die mehr als zwei Drittel der Befragten aus der Sparte für notwendig erachten. Ebenfalls einen hohen Wert erreichen die steuerliche Begünstigung von Abschreibungen wie etwa durch eine degressive/vorzeitige Abschreibung und Verwaltungsvereinfachungen bzw. –beschleunigung.


    Factbox: WKÖ-Wirtschaftsbarometer

    Der WKÖ-Wirtschaftsbarometer ist die größte Umfrage der gewerblichen Wirtschaft. An der aktuellen Befragung haben sich über 5.000 Unternehmen aus ganz Österreich beteiligt, die Sonderauswertung für die Sparte Gewerbe und Handwerk umfasst Antworten von 1.996 Unternehmen.

    Alle Ergebnisse der aktuellen Umfrage finden Sie unter wirtschaftsbarometer.at.



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