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WBA im Detail: So geht es der Sparte Information und Consulting

Positive Aussichten, aber Höhepunkt bereits überschritten: Die Detailergebnisse des WKÖ-Wirtschaftsbarometers

  • Die Erwartungen für die kommenden 12 Monate können das Niveau der Einschätzung der bisherigen Lage nicht erreichen.
  • Umsatzerwartungen über Durchschnitt aller Sparten: Rund 4 von 10 Unternehmen erwarten steigende Umsätze, nur 5 % eine sinkende Umsatzentwicklung.
  • Auftragslage geht deutlich zurück: 26 % gehen von einer steigenden Auftragsalge aus, 61 % erwarten eine gleichbleibende Entwicklung. Der Saldo aus positiven und negativen Antworten sinkt von 42 % für die vergangenen 12 Monate auf einen Wert von 14 % für die kommenden 12 Monate.
  • Erwartungen zu Beschäftigung per Saldo besser als im Sparten-Durchschnitt: 37 % der Befragten in der Sparte IC planen, die Beschäftigung auszuweiten.
  •  Investitionserwartungen auf geringem Niveau, wie in der Gesamtwirtschaft ist auch bei den Befragten aus der Sparte Information und Consulting der Höhepunkt überschritten. 

    Die Erwartungen der Sparte Information und Consulting fallen in Summe positiver als in der Gesamtwirtschaft aus.  

    Positive Umsatzaussichten: Die Umsatzerwartungen der Unternehmen in der Sparte liegen auf hohem Niveau, der Erwartungssaldo erreicht einen Wert von 35 % und liegt damit 10 Prozentpunkte über dem Wert der Gesamtwirtschaft: 39 % der Befragten geben an, dass sie in den kommenden 12 Monaten mit steigenden Umsätzen rechnen und weitere 56 % mit einer gleichbleibenden Entwicklung. 

    Höhepunkt überschritten: In Hinblick zur Auftragslage zeichnet sich eine weniger positive Entwicklung ab. Der Erwartungssaldo von 14 % liegt deutlich unter dem Niveau der bisherigen Entwicklung von 42 %. Ein Viertel der Befragten aus der Sparte erwartet in den kommenden 12 Monaten eine Verbesserung der Auftragslage und 6 von 10 Unternehmen eine stabile Entwicklung.

    Stabile Beschäftigungsaussichten: 37 % der Befragten beabsichtigen, die Beschäftigung in den kommenden 12 Monaten auszuweiten, rund die Hälfte der Unternehmen in der Sparte IC möchten den Personalstock gleichbehalten.

     Bei den Investitionen zeigt sich wie in den meisten übrigen Sparten, dass der Höhepunkt überschritten ist. Der Erwartungssaldo aus positiven und negativen Antworten erreicht einen Wert von 4 % und liegt damit auf dem Niveau der Gesamtwirtschaft. Mehr als die Hälfte der Unternehmen planen mit einem gleichbleibenden Investitionsvolumen, ein Viertel der Befragten beabsichtigt, das Investitionsvolumen in den kommenden 12 Monaten zu erhöhen. 

    Investitionsmotive: Neuinvestitionen überwiegen

    Die Absichten, Ersatzinvestitionen zu tätigen, liegen etwas unter dem Durchschnitt über alle Sparten. Ein positives Signal ist der hohe Anteil an Unternehmen, die angeben, Neuinvestitionen tätigen zu wollen. Von den 51 % der Unternehmen, die Neuinvestitionen tätigen, begründen dies 79 % mit Innovation und technischer Fortschritt und 54% mit dem Marktausblick. Diejenigen Unternehmen, die keine Neuinvestitionen planen, geben an, dass sie keine Notwendigkeit dafür sehen. 


    Senkung der Lohnnebenkosten und der Unternehmenssteuern vorrangig

    Die Ergebnisse zu Investitionsanreizen zeigen ein eindeutiges Bild: 56 % der Befragten aus der Sparte Handel sprechen sich für eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten aus. An zweiter Stelle folgt eine Senkung der Unternehmenssteuern, die knapp die Hälfte der Befragten aus der Sparte für notwendig erachten. Ebenfalls einen hohen Wert erreichen die steuerliche Begünstigung von Abschreibungen wie etwa durch eine degressive/vorzeitige Abschreibung sowie Verwaltungsvereinfachungen bzw. –beschleunigung. 



    Factbox: WKÖ-Wirtschaftsbarometer

    Der WKÖ-Wirtschaftsbarometer ist die größte Umfrage der gewerblichen Wirtschaft. An der aktuellen Befragung haben sich über 5.000 Unternehmen aus ganz Österreich beteiligt, die Sonderauswertung für die Sparte Gewerbe und Handwerk umfasst Antworten von 1.996 Unternehmen.

    Alle Ergebnisse der aktuellen Umfrage finden Sie unter wirtschaftsbarometer.at.

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