th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Von der Regierung in Aussicht gestellte Unterstützungsmaßnahmen

Im Überblick

Umsatzersatz für Gastronomie und Hotellerie:

Für den Zeitraum der angeordneten Schließung werden den betroffenen österreichischen Unternehmen 80 Prozent ihres Umsatzes ersetzt. Um diesen Umsatzersatz möglichst unkompliziert, unbürokratisch und rasch zu ermöglichen, wird dieser anhand der Steuerdaten, die der Finanzverwaltung vorliegen, automatisch berechnet. Die Beantragung erfolgt über FinanzOnline. Weitere Infos.

Umsatzersatz für Handel und körpernahe Dienstleistungen:

Eine  unterschiedliche Ausgestaltung in den unterschiedlichen Bereichen ist angekündigt: Körpernahe Dienstleistungen, also etwa Friseure, Masseure oder Kosmetiker werden für die Zeit der Schließung 80 Prozent des Umsatzes im Vergleich zum November 2019 ersetzt bekommen.

Der Handel wird differenziert betrachtet. Grundsätzlich werden zwischen 20 und 60 Prozent des Umsatzes erstattet. Jene Bereiche, mit verderblicher und stark saisonal bedingter Ware werden zu einem höheren Anteil ersetzt als jene Bereiche, wo die Waren keinen oder kaum Wertminderungen unterliegen und/oder Nachholeffekte zu erwarten sind. Die genauen Listen und Abgrenzungen sind laut Finanzministerium noch in Arbeit.

Die Beantragung für den Umsatzersatz auf FinanzOnline ist aufgrund der notwendigen technischen Vorarbeiten derzeit nicht möglich.

Fixkostenzuschuss:

Für Unternehmen, die von den Maßnahmen nicht direkt betroffen sind, aber aufgrund des Corona-Virus deutliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, ist der Fixkostenzuschuss vorgesehen. Für den Fixkostenzuschuss II wurde ein Zwei-Säulen-Modell ausgearbeitet: Laut BMF wird im November ein Fixkostenzuschuss bis 800.000 Euro, abzüglich der bereits erhaltenen Hilfen, verfügbar sein. Darin werden Abschreibungen sowie frustrierte Aufwendungen (z.B. bei Reisebüros) berücksichtigt. Parallel dazu soll es eine Fixkosten-Verlust-Variante mit bis zu drei Millionen Euro für größere Unternehmen geben. Beide Versionen sind in Finalisierung. Auch eine Kombination von Umsatzersatz (für November) und Fixkosten-Zuschuss (für Monate außer November) ist für betroffene Unternehmen für unterschiedliche Zeiträume möglich.

Das könnte Sie auch interessieren

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf

WKÖ-Kopf: "Ungarische Grenzschließung ist unzumutbare Belastung für heimische Wirtschaft"

Unternehmen benötigen Ausnahmen für gewerblichen Verkehr – Funktionieren des europäischen Binnenmarkts muss auch jetzt garantiert werden mehr

Coronavirus Infopoint

Lockdown: Wirtschaftskammern forcieren Servicekommunikation für Mitglieder

Hohe Anfragedichte am Infopoint der Wirtschaftskammern seit Samstag – Servicestellen in den Ländern stehen mit Rat zur Seite mehr