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Vom PRIKRAF profitieren alle ÖsterreicherInnen

Der Fachverband Gesundheitsbetriebe fordert Ende der unsachlichen Diskussion auf dem Rücken der Beitragszahlenden

Arzt
© Envato

Im Sinne der Beitragszahlenden fordert der Fachverband der Gesundheitsbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) dringend eine Versachlichung der Diskussion rund um den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) ein. "Der PRIKRAF wurde aus gutem Grund geschaffen. Der Fonds, über den Privatspitäler ihre Leistungen mit der Sozialversicherung abrechnen, sorgt für Vereinfachung und Kostenersparnis. Davon profitieren alle ÖsterreicherInnen", kommentiert der Spitalsmanager und Vorsitzende des Fachausschusses der Privatspitäler in der WKÖ, Thomas Kreuz, die aktuelle Kritik des Obmanns in der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Andreas Huss. Über den PRIKRAF werden ausschließlich medizinisch notwendige Behandlungen abgerechnet, bei denen die Sozialversicherung in jedem Fall einen Anteil übernehmen müsste, ob sie nun im öffentlichen Spital durchgeführt werden oder im privaten. Da aber im Privatspital der Anteil der Sozialversicherung wesentlich niedriger ist als in einem öffentlichen Krankenhaus, ersparen sich die Beitragszahlenden durch den PRIKRAF rund 70 Millionen Euro im Jahr.

Dazu kommt eine noch massivere Entlastung für die Steuerzahlenden, denn die Zahlungen der Sozialversicherung decken in den öffentlichen Spitälern bei weitem nicht alle Kosten, sodass dort aus allgemeinen Steuermitteln zugeschossen werden muss. Hingegen erhalten die Privatspitäler keinen Cent an Steuergeld und ersparen so allen ÖsterreicherInnen rund 250 Millionen Euro im Jahr.

Abschaffung würde enorme Mehrkosten bedeuten

"Eindeutiger Hauptprofiteur der PRIKRAF-Konstruktion ist daher die Sozialversicherung, allen voran die ÖGK, bzw. deren Beitragszahlende", betont Kreuz und kritisiert vor allem die Forderung von ÖGK-Obmann Huss nach Abschaffung des PRIKRAF: "So ein Schritt hätte enorme Mehrkosten für die Sozialversicherung und einen Wust an unnötiger Bürokratie zur Folge – würde also seiner eigenen Organisation massive Nachteile bringen. Dies kann doch nicht im Sinn der Beitragszahlenden sein."

Als "völlig realitätsfern" bezeichnet Kreuz überdies die Behauptung, der PRIKRAF wäre "intransparent". Kreuz: "Das Gegenteil ist wahr, der PRIKRAF gehört zu den transparentesten und bestkontrollierten Organisationen im Gesundheitswesen." Kreuz fordert ÖGK-Obmann Huss daher abschließend auf, zu einer sachlichen Diskussion auf der Basis von Fakten und im Sinne des Gesundheitswesens und der Beitragszahlenden zurückzukehren.

(PWK 357/ES)

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