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Vierte Runde für KMU.DIGITAL: 15.000 Digitalisierungsinitiativen wurden bereits unterstützt

Bis zu 9.000 Euro für individuelle Beratung und Umsetzungsförderung für Klein- und Mittelbetriebe - Antragstellung für nächste Förderrunde jetzt wieder möglich

KMU Digital
© WKÖ

Im Jahr 2017 wurde das Förderprojekt KMU.DIGITAL gestartet, nun geht die Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in die vierte Runde. Damit stehen für den Zeitraum 2021 bis 2023 15 Millionen Euro für die Digitalisierungsberatung und die Förderung von ersten Digitalisierungsprojekten für österreichische kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Verfügung.

Im Zuge der Förderung durch KMU.DIGITAL können sich österreichische KMU zu den Themen Geschäftsmodelle und Prozesse (inkl. Ressourcenoptimierung), E-Commerce und Online-Marketing, IT- und Cybersecurity sowie Digitale Verwaltung von zertifizierten Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Bereich beraten lassen. Gefördert wird anschließend auch die Umsetzung der Digitalisierungsprojekte, sofern dafür Neuinvestitionen getätigt werden.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck erklärt: "Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet zügig voran und vor allem für kleine und mittlere Unternehmen bringt sie enorme Innovationschancen. KMU stehen hier vor besonderen Herausforderungen und brauchen daher maßgeschneiderte Unterstützung, um die Möglichkeiten, die sich durch digitale Nutzung und Anwendung ergeben, am Markt unmittelbar implementieren zu können. KMU.DIGITAL hilft unseren vielen KMU dabei, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und digitale Innovationen erfolgreich umzusetzen."

KMU.DIGITAL unterstützt KMUs bei der Verbesserung ihrer IT-Sicherheit

"Das Förderprogramm KMU.DIGITAL wird von den Unternehmen sehr gut angenommen und findet auch über die Landesgrenzen hinaus Beachtung", stellt Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ fest. "Mehrere EU-Mitgliedsstaaten und Wirtschaftskammern haben Informationen zu dieser Initiative angefragt“, so Kühnel. Das Programm hilft Klein- und Mittelbetrieben zum Beispiel bei der Verbesserung ihrer IT-Sicherheit oder der Ausweitung ihrer digitalen Angebote. Damit wird auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt.

Seit Beginn des Projekts wurden bereits 15.000 geförderte Digitalisierungsinitiativen unterstützt. Das Feedback der Unternehmen, die bisher Förderungen aus dem Programm bezogen haben, ist sehr positiv: Eine Umfrage bei 2.125 befragten Unternehmerinnen und Unternehmern im März 2020 ergab eine hohe Zufriedenheit mit der Beratungsleistung und der administrativen Abwicklung der Förderung. 74 Prozent der beratenen KMU haben aufgrund der Statusanalyse bereits Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet. Rund 80 Prozent wollen sich auch in Zukunft weiter digitalisieren und nehmen die Umsetzungsförderung zum Anlass, Digitalisierung im Unternehmen stärker voranzutreiben.

Weiterführende Informationen:

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