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Verbesserung der Kinderbetreuung ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit! 

WKÖ-Vizepräsidentin Schultz: langjährige Forderung der qualitativen und quantitativen Verbesserung der Kinderbetreuung muss endlich umgesetzt werden

„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter ist hinsichtlich der dafür nötigen Kinderbetreuungsplätze in Österreich noch lange nicht ideal“, sagt Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW). „Daher fordern wir seit Jahren, die betroffenen berufstätigen Mütter besser zu unterstützen. Wir brauchen endlich ein flächendeckendes Netz qualitativ hochwertiger und flexibler Kinderbetreuung in ganz Österreich“.

Vor allem im ländlichen Raum sind die Kinderbetreuungsmöglichkeiten oft wenig zufriedenstellend. Die Schaffung von entsprechender Infrastruktur ist jedoch die Voraussetzung, dass Mütter eine berufliche Tätigkeit überhaupt ausüben können. Schultz kritisiert weiters die mangelhaften Betreuungsmöglichkeiten für Kinder während der Schulferien und die bislang fehlende Erweiterung der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Derzeit sind die Kosten für die Kinderbetreuung nur für Kinder bis zum zehnten Lebensjahr absetzbar sowie mit maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr gedeckelt. Schultz: „Dieser Betrag sollte einerseits erhöht werden und andererseits muss die Altersgrenze bis zum Ende des Pflichtschulalters ausgeweitet werden.“

Flexible Betreuungssysteme für Unternehmerinnen

Gerade Unternehmerinnen seien vom Mangel an Kinderbetreuungsplätzen besonders betroffen, so Schultz: „Sie können sich oft keine lange Mutter-Karenzzeit leisten, weil sie wieder rasch in ihren Betrieb zurückmüssen und im Regelfall auch keine so genannten '9-to-5-Jobs' haben. Unternehmerinnen sind daher besonders auf flexible Betreuungssysteme angewiesen.“

Abschließend führt die WKÖ-Vizepräsidentin an, dass die Schaffung von mehr und flexibleren Kinderbetreuungseinrichtungen auch das bestehende Problem der weiblichen Altersarmut entschärfen würde, „da längere Versicherungszeiten und damit einer Erweiterung der Verdienstzeiten eine bessere Pensionsvorsorge schaffen. Voraussetzung ist hier jedoch immer eine gute Kinderbetreuungsmöglichkeit.“

Frau in der Wirtschaft (FiW)

Frau in der Wirtschaft (FiW) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) vertritt die Interessen der rund 120.000 österreichischen Unternehmerinnen. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand in Österreich: Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (rund 37 Prozent) wird von einer Frau geleitet und bereits 44 Prozent der Unternehmensneugründungen erfolgen durch Frauen. (PWK630/BS)

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