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Unternehmergeist macht Schule: Künftig noch mehr Junior Companies

Neues Präsidium, neue Projekte - Junior Achievement Austria bringt Entrepreneurship Education ab sofort auch in die Volksschulen

Das neu gewählte Präsidium von JA Austria: Herwig Draxler, Christiane Holzinger, stv. Vorsitzende Carmen Goby, Vorsitzender Jürgen Roth
© JA Austria Das neu gewählte Präsidium von JA Austria: Herwig Draxler, Christiane Holzinger, stv. Vorsitzende Carmen Goby, Vorsitzender Jürgen Roth

Resilienz, Problemlösungsfähigkeit und Kreativität: Diese Kompetenzen werden nicht nur zur Krisenbewältigung benötigt, sondern bereiten den Weg zu Innovation und Weiterentwicklung. Am besten werden sie früh, noch in der Schule, gelernt – das Junior Company Programm bietet dafür den perfekten Rahmen. Heuer geht das österreichweite Bildungsprogramm an mehr als 150 Schulstandorten in die 26. Runde.

In einer Junior Company erleben Jugendliche ein Schuljahr lang, was es heißt, ein echter Unternehmer/eine echte Unternehmerin zu sein: Sie verwirklichen ihre Ideen, setzen die Produktion um, betreiben Marketing. Sie entdecken dabei ihre Talente und Stärken, trainieren Wirtschaftswissen auf dem realen Markt und zugleich Sozialkompetenzen in der Teamarbeit.

Das projektbasierte Learning-by-doing-Prinzip eröffnet Jugendlichen somit berufliche Perspektiven und ermöglicht es ihnen, sich auch persönlich weiterzuentwickeln. Davon profitieren jedes Jahr rund 4.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Österreich, der Verein Junior Achievement Austria macht es möglich.

Seit 26 Jahren in Österreich aktiv 

Junior Achievement Austria (JA Austria) ist Teil eines internationalen Netzwerkes von Bildungs-NGOs mit dem Ziel, durch Entrepreneurship Education das unternehmerische Denken und Handeln an Österreichs Schulen zu stärken. Seit 26 Jahren wird der Verein durch die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt, gemeinsam mit den Volkswirtschaftlichen Gesellschaften werden die JA Austria Programme vor Ort umgesetzt.

Nun bekommt das neu gewählte Vereinspräsidium eine weitere Verstärkung. Neben dem wiedergewählten Vorsitzenden Jürgen Roth übernimmt WKÖ-Vizepräsidentin Carmen Goby die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden. Unterstützt wird sie dabei durch Christiane Holzinger, die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, sowie Herwig Draxler, den Geschäftsführer der Kärntner Volkswirtschaftlichen Gesellschaft.

"Ein eigenes Unternehmen zu gründen ist aufregend und spannend, kann aber auch mühsam und fordernd sein. Eines ist aber sicher: Man lernt mit jedem Erfolg und – ebenso wichtig - mit jedem Fehlschlag enorm viel dazu. Diese Erfahrung jungen Menschen zu ermöglichen, ist heute wichtiger denn je: Wir brauchen die Kreativität, die frischen Sichtweisen und den Tatendrang der jungen Generation, um die Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Ich hoffe, dass viele Jugendliche sich durch das Junior Company Programm inspirieren lassen“, sagt Carmen Goby, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und selbst Unternehmerin.

Neue Bildungsvorhaben

Gestärkt durch das neue Präsidium kann der Verein neue Bildungsvorhaben umsetzen. JA Austria möchte mit der Förderung des Unternehmergeistes so früh wie möglich beginnen. Dafür gab es eine Wachstumsförderung von der MEGA Bildungsstiftung im Juli dieses Jahres. JA Austria konnte sich unter 137 Bildungsinitiativen durchsetzen und einen Platz unter den Top 3 sichern.

Konkret bedeutet das, dass es ab dem aktuellen Schuljahr nicht nur ein unternehmerisches Bildungsprogramm für die Ober- und Unterstufe gibt, sondern auch für die Volksschulen. Das Timing ist ideal: Das Programm wird rechtzeitig für die Einführung des neuen Lehrplans für die Volksschulen entwickelt. Darin werden dem projektorientierten Lernen und Entrepreneurship eine größere Rolle als bisher zugeschrieben. Bereits in der Volksschule sollen Kinder die Wirtschaft kennenlernen, sich mit ihr auseinandersetzen und über grundlegende Zusammenhänge Bescheid wissen. Mit einer altersgerechten Variante der Junior Company und dem Ansatz Learning-by-doing kann das wirtschaftliche Handeln spielerisch vermittelt werden.

"Ich freue mich auf die nächste Funktionsperiode als Vorstandsvorsitzender von JA Austria und bin sehr motiviert, sowohl unsere bewährten Programme wie Junior Company und Junior Basic Company, als auch neue Vorhaben weiterhin mit Tatkraft zu unterstützen. Ich bin von den positiven Lerneffekten dieser Bildungsprogramme sehr überzeugt und möchte, dass jeder Jugendliche die Möglichkeit bekommt, mindestens eine unternehmerische Erfahrung in seiner Schullaufbahn zu machen. Dafür werde ich mich in unserem gut eingespielten Team, zusätzlich verstärkt durch WKÖ-Vizepräsidentin Carmen Goby, auch in den kommenden Jahren stark einsetzen“, so der JA-Austria-Vorstandsvorsitzende Jürgen Roth. (PWK684/HSP)

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