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Unternehmensneugründungen: Der Gründerspirit ist ungebrochen

Trotz Coronakrise pendeln sich die Zahlen auf einem hohen Niveau ein und steigen das sechste Jahr in Folge. Besonders erfreulich: Frauen-Anteil auf Rekordniveau

Gründer
© Envato

„Die Zahlen sind eigentlich sensationell: Wenn in einem Krisenjahr wie 2020 bei den Gründungen trotzdem ein Plus von 1,2 Prozent verzeichnet wird und es 32.551 neue Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich gibt, dann ist das extrem erfreulich“, so WKÖ-Präsident Harald Mahrer zu den aktuellen Gründerzahlen 2020. „Die Botschaft lautet: Pandemie hin oder her, Gründen kann man immer. Der Trend ist unverändert positiv, der Gründerspirit ungebrochen.“ Im Vergleich zum Jahr 2019 wurden im vergangenen Jahr 1,2 % mehr Gründungen verzeichnet, das entspricht 401 Unternehmen.

Im Durchschnitt sind Österreich Gründerinnen und Gründer rund 37 Jahre alt und haben mehrheitlich Berufserfahrung gesammelt. Der Anteil jener, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, liegt trotz Corona-Pandemie stabil bei etwas mehr als 5 %. Besonders erfreulich ist der Rekord beim Frauen-Anteil: Er steigt kontinuierlich und liegt jetzt über 45 %. Die Tendenz ist weiterhin stark steigend: Innerhalb von 5 Jahren ist der Wert somit um 8 Prozentpunkte gestiegen (2006: 37%).

Voraussetzung: „Starkes Netzwerk, Bildung und ein Schulsystem, das fördert“

„Unternehmertum und Entrepreneurship sind wichtige Motoren, von der Nachhaltigkeit bis hin zur digitalen Transformation. Am Ende des Tages kommt es auf das Produkt oder die Dienstleistung an. Gerade im Innovationsbereich nehmen viele junge Unternehmen - trotz Krise - Fahrt auf. Was braucht es dafür? Natürlich ein starkes Netzwerk. Und vor allem Bildung, Bildung, Bildung sowie ein Schulsystem, das den Kleinsten jene Kreativität, die sie automatisch besitzen, nicht abtrainiert, sondern diese so früh wie möglich viel ausprobieren lässt“, erklärt Mahrer. 

Zuwächse an Gründungen im Handel sowie Information und Consulting

Gewerbe und Handwerk liegt mit einem Anteil von 37,5 % vor dem Handel (30,6 %) und Information & Consulting (20 %). 7 % der Gründungen verzeichnet die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, weitere 4,9 % entfallen auf den Transport & Verkehr. Die restlichen 0,2% fallen auf Industrie, Banken und Versicherungen. Während im Handel und der Sparte Information und Consulting mehr gegründet wurde, gab es 2020 Rückgänge in den Sparten Tourismus und Freizeitwirtschaft, Transport und Verkehr sowie Gewerbe und Handwerk.


Gründerservice auch in Coronakrise wichtiger Partner

Nach drei Jahren existieren noch drei von vier Unternehmen, nach fünf Jahren existieren noch 66 %. Auch diese Zahlen haben sich – trotz Krisenjahr – als stabil erwiesen bzw. sogar leicht gesteigert. Ein Grund dafür ist die bewährte Unterstützung durch das Gründerservice der Wirtschaftskammer. Das Gründerservice ist mit mehr als 90 Beratungsstellen österreichweit der One-Stop-Shop Nummer eins zum Thema Gründen: 2020 fanden trotz der schwierigen Umstände 34.800 Beratungen statt, es gab 186.600 Kontakte über die diversen Kanäle und 28.100 elektronische Gewerbeanmeldungen in der WKO.

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