th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Umweltschonende Mobilität auf zwei Rädern: Anschaffungsprämie macht Fahrradfahren noch attraktiver

Italien führt Kaufprämie für Radler ein - WKÖ-Nendwich: „Auch für Österreich nachahmenswert“

Sportartikelhandel
© WKÖ

Den heutigen „Tag des Fahrrads“ und Weltfahrradtag nimmt Michael Nendwich, Branchensprecher des Sportartikelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum Anlass, die Vorteile des Fahrradfahrens hervorzuheben. Und er bringt Ideen aus unserem südlichen Nachbarland Italien aufs Tapet, „die auch für Österreich überlegens- und nachahmenswert ist“, so Nendwich. Der „Tag des Fahrrads“ und Weltfahrradtag wird übrigens seit 1998 jährlich alljährlich am 3. Juni begangen. 

In Italien wird der Umstieg auf umweltschonende Mobilität in den großen Städten und urbanen Ballungsräumen seit Kurzem vom Staat finanziell unterstützt. Wer sich ein Fahrrad oder fahrradähnliches Fortbewegungsmittel zulegt, bekommt 60 Prozent des Kaufpreises vom Staat, maximal allerdings 500 Euro. Das Programm trägt den Titel „Buono mobilità“, (deutsch: Mobilitäts-Boun[us], Mobilitäts-Gutschein) und scheint zu greifen. In der Emilia Romagna will ein Verbund das Regierungsprogramm ergänzen: Im Rahmen von „Bike to work“ sollen Radfahrer für den Weg zur Arbeit bis zu 50 Euro im Monat Kilometergeld, Pendler, die mit Eisenbahn und Rad zur Arbeit fahren, Zuschüsse zum Kauf eines Klapprades bekommen und ihr Klapprad kostenlos in der Bahn transportieren können.

Radfahren leistet Beitrag, um Klimaziele zu erreichen

Und das aus vielerlei Gründen: „In Zeiten von Corona ist das Fahrrad in Bezug auf Ansteckungsrisiken ein sicheres Verkehrsmittel“, so Nendwich. Und weiter: „Radfahren ist zudem eine nachhaltige Fortbewegungsart und leistet einen Beitrag, um die Klimaziele zu erreichen.“ Immerhin sind 53 Prozent der Arbeitswege weniger als zehn Kilometer lang und daher optimal für Fahrrad oder E-Bike. 

Darüber hinaus können aufgrund der körperlichen Bewegung durchs Radeln die Kosten im Gesundheitssystem reduziert werden. „Und last but not least, ist das Fahrrad auch ein wichtiger Impulsgeber im Tourismus. Aus diesen und anderen Gründen wäre eine Anschaffungsprämie wünschenswert“, so Nendwich. (PWK244/JHR)

Das könnte Sie auch interessieren

Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Tourismus: Grenzöffnung zu Deutschland erster Meilenstein für Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Nocker-Schwarzenbacher: Wichtige Maßnahme zum Erhalt der Wirtschaftlichkeit der Betriebe mehr

Sybille Regensberger, Angelika Sery-Froschauer und Johann Lackner

Angelika Sery-Froschauer ist neue Obfrau der WKÖ-Bundessparte Information und Consulting

Oberösterreicherin vertritt - mit Stellvertretern Sybille Regensberger und Hans Lackner - die Interessen der rund 130.000 wissensbasierten Dienstleistungsunternehmen in der BSIC mehr