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USA: Leicht positiver Ausblick im Helikoptermarkt 

Österreichischer Weltmarktführer Air Ambulance Technology auf der weltgrößten Helikoptermesse Heli Expo in Dallas

Diese Woche (6. bis 9. März) findet in Dallas/Texas die weltgrößte Helikoptermesse, die „Heli Expo 2017“ der Helicopter Association International (HAI) mit etwa 20.000 Fachbesuchern, über 700 Ausstellern und 60 Hubschrauber statt - darunter die Branchengrößen Airbus, Bell, Sikorski, Leonardo und Russian Helicopters. Der zivile Hubschraubermarkt kämpft mit einem starken Gegenwind. Die Zahl der verkauften Hubschrauber ist 2016 um knapp 17 Prozent gesunken und der US-Dollarwert um 23 Prozent. „Am Messeparkett ist aber ein Vertrauen in die positive künftige Entwicklung spürbar und Experten sprechen von einem vorsichtigen Optimismus“, berichtet Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles, von der Messe.

Ideale Plattform zum Austausch 

Helikopter-Innovationen "Made in Austria" präsentiert Air Ambulance Technology GmbH, der Technologie- und Weltmarktführer für kundenspezifische und schnell wechselbare Ambulanzausstattungen. Die Messeteilnahme dient der Kontaktanbahnung mit Helikopterherstellern. Im hochkompetitiven US-Markt dominieren Komplettanbieter mit Crew und fixer Einrichtung. Thaler: „Eine Reihe österreichischer Unternehmen ist mit Innovationen in der Helikopterbranche vorne mit dabei.“ Pankl Aerospace produziert beispielsweise im Großraum Los Angeles Hauptrotorwellen für die Großen in der Heli-Branche wie Sikorski und Bell und entwarf für Sikorski ein Konzept für den Helikopter der Zukunft und engagiert sich verstärkt im Triebwerksbereich. HELIOS Hubschraubertransport GesmbH führte Ende letzten Jahres bei TEMSCO Helicopter in Alaska erfolgreiche Flugtests mit seinen SilentEcoWing an verschiedenen Helikoptertypen bei Haupt- und Heckrotorblättern durch. Thaler: „Spezialmessen wie die Heli Expo sind die ideale Plattform zur Präsentation österreichischer Innovationen und zum Netzwerken mit der globalen Helikopter-Community.“

Vierzig Prozent der großen Helis landen im Offshore-Bereich

Die US-Branche setzt kurz- bis mittelfristig auf den Militärbereich, der unter der Trump Administration mit mehr Budget rechnet. Thaler: „Damit soll der Einbruch des Helikopter Business im Erdöl- und Erdgassegment kompensiert werden, das immerhin vierzig Prozent der gesamten Helikopterkäufe weltweit ausmacht. Bei großen Helikoptern für den Einsatz im Offshore-Bereich rechnen Experten mit einer Erholung 2017/18 und einer regen Nachfrage bei leichten Helikoptern.“ Bei zivilen Hubschraubern soll sich zunehmend die Tiltrotor-Technologie aus dem Militärbereich durchsetzen, die die Vorzüge eines vertikalen Hubschrauberstarts mit der hohen Geschwindigkeit eines Starrflügels verbindet. Bell stellt den Concept Helikopter FXC001 vor, der beispielsweise mit einem virtuellen Copiloten ohne Cockpitinstrumente und Heckrotor auskommt, und mit variabel verstellbaren Rotorenden ausgerüstet ist. (PWK191/BS)

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