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UEAPME-Präsidentin Rabmer-Koller: Juncker-Kommission muss die Situation von Europas Unternehmen berücksichtigen 

Die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU ist eine Investition in die Zukunft Europas

UEAPME-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller
© WKÖ

„Unsere Unternehmer brauchen klare und verlässliche Rahmenbedingungen, um ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Ein wichtiges Element für unsere KMU ist daher die rasche Verabschiedung des nächsten Mehrjährigen Finanzrahmens und der damit verbundenen Programme. Diese tragen entscheidend dazu bei, die notwendigen Unterstützungsstrukturen für KMU bei der Digitalisierung und Innovation bereitzustellen und ihnen die Finanzierung künftiger Investitionen zu ermöglichen“, erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME und Vizepräsidentin der WKÖ, nach der Rede von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zur Lage der Europäischen Union. Mit Blick auf den BREXIT fordert Rabmer-Koller die Politiker auf beiden Seite des Ärmelkanals dringend auf, die künftigen Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich und seine Auswirkungen auf die Geschäftsbeziehungen rasch zu klären. Natürlich brauchen wir enge Wirtschaftsbeziehungen und rasche Entscheidungen, aber ein Rosinenpicken beim EU-Marktzugang darf es trotzdem nicht geben.

Fokus auf Umsetzung der wichtigsten politischen Projekte legen

„Es liegt im Interesse der europäischen Unternehmen, während des letzten Jahres der Juncker-Kommission einen starken Fokus auf die Umsetzung der wichtigsten politischen Projekte zu legen“, so Rabmer-Koller. Laut Juncker wurden bisher nur 50% der Vorschläge der Kommission für Projekte - wie die Vertiefung der Währungsunion, die Schaffung eines digitalen Binnenmarkts oder die Umstellung auf eine Kapitalmarkt- und Energieunion - vom Europäischen Parlament und vom Rat abgesegnet.

Die wichtigste Aufgabe der Europäischen Institutionen für die kommenden Monate wird es sein, sich auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen und die damit verbundenen Programme zu einigen. „Die Institutionen müssen sicherstellen, dass die Programme für regionale Entwicklung, Forschung und Innovation sowie für die Entwicklung des Binnenmarkts und das Austauschprogramm Erasmus+ nahtlos im Jahr 2021 fortgeführt werden können. Dies wird nur möglich sein, wenn die Entscheidungen vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2019 fallen.“

„Politiker auf beiden Seiten müssen für einen raschen Abschluss der Brexit-Verhandlungen sorgen. Unsere KMU brauchen so schnell als möglich Klarheit, welche Regeln sie nach März 2019 befolgen müssen“, appellierte Rabmer-Koller abschließend. (PWK602/FA)

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