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UEAPME-Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller: Unbürokratischer Mittelzugang für KMU und angemessenes Budget als Schlüssel für mehr Innovation

Europas KMU brauchen einen vereinfachten Zugang zu den von der EU-Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen

UEAPME- Präsidentin und WKÖ-Vizepräsidentin Rabmer-Koller
© WKÖ

„Die Europäische Kommission hat erkannt, dass Ausgaben für Forschung und Entwicklung nur dann etwas für unsere Gesellschaft bringen, wenn die Ergebnisse in Innovation und Geschäftsmöglichkeiten umgesetzt werden“, erklärte Ulrike Rabmer-Koller, Vizepräsidentin der WKÖ und Präsidentin des Europäischen KMU- und Handwerksverbands UEAPME, zum heutigen Entwurf des EU-Forschungs- und Innovationsförderprogramms „Horizon Europe“ für die Jahre 2021-2027. Für Europas kleinere und mittlere Unternehmen ist die starke Ausrichtung auf Innovation im Vorschlag der Europäischen Kommission sehr positiv. „Sowohl der lösungsorientierte Ansatz für die angewandte Forschung als auch die Schaffung eines Europäischen Innovationsrats, der auf die Förderung marktwirtschaftlicher Innovationen abzielt, werden das Interesse innovativer KMU an Horizon Europe erhöhen“, so Rabmer-Koller. Eine ambitioniertere Mittelzuweisung wäre jedoch wünschenswert.

Unnötigen Verwaltungsaufwand vermeiden

Um die in das Programm gesetzten hohen Erwartungen zu erfüllen, fordert Rabmer-Koller, dass Unternehmen sich ohne unnötigen Verwaltungsaufwand beteiligen können: „Wir müssen Frustration vermeiden, wenn qualifizierte Projekte mangels Finanzierung nicht realisiert werden können.“ Daher begrüßt UEAPME das Zusammenspiel von Horizon Europe mit nationalen Innovationsprogrammen und Innovationsförderungen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 

Die Definition von Forschungs- und Innovationsmissionen für gesellschaftliche Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit birgt das Potenzial, traditionelle Forschungssilos aufzubrechen und durch neue Lösungen, Produkte und Dienstleistungen die positiven Auswirkungen für Unternehmen und Menschen in Europa zu erhöhen: „Das werden wir jedoch nur erreichen, wenn Unternehmen und insbesondere KMU und Start-ups, die sich beteiligen wollen, nicht mit unnötigen Verwaltungslasten konfrontiert sind“, so die UEAPME-Präsidentin abschließend. (PWK416/FA)

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