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Trennung der Strompreiszone: Stromlieferanten wollen verfrüht und überhöht Kosten abwälzen

WKÖ rät betroffenen Betrieben, Widerspruch anzumelden - Konkrete Auswirkungen auf österreichischen Strompreis noch ungewiss

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Im Mai 2017 haben sich die Regulatoren von Deutschland und Österreich auf einen Kompromiss zur gemeinsamen Strompreiszone geeinigt: Per 1. Oktober 2018 werden die Leistungsspitzen gekappt, Österreich wird eine freie Langfristkapazität im Ausmaß von 4.900 Megawatt Strom garantiert. 

Aktuell sorgen Schreiben von Stromlieferanten an ihre Kunden für Verunsicherung: Einzelne Stromlieferanten versuchen, ihre Kunden bereits jetzt mit den Mehrkosten zu belasten, die aufgrund der Trennung der deutsch-österreichischen Strompreiszone zu erwarten sein könnten. 

„Unübersehbar ist die Parallele zum Versuch der Energielieferanten, vermeintliche Kosten des Energieeffizienzgesetzes auf die Kundenseite abzuwälzen – ein Déjà-vu“, sagt Stephan Schwarzer, Leiter der WKÖ-Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik. 

Auswirkungen der Trennung noch ungewiss

Die Trennung – und damit die die Einführung einer eigenen österreichischen Preiszone -  wird erst mit 1. Oktober 2018 in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt wird die derzeitige gemeinsame Preiszone Deutschland-Österreich für den Stromeinkauf im Großhandel aufgespalten. „Wie sich das auf den Strompreis konkret niederschlägt, kann man jetzt noch nicht sagen“, hält Schwarzer fest. 

Lieferverträge prüfen

Die WKÖ rät ihren Mitgliedern, ihren Liefervertrag genau zu prüfen und zu klären, ob eine einseitige Kostenüberwälzung rechtlich überhaupt möglich ist. Wenn ja, darf dies nur im tatsächlichen Ausmaß geschehen. „Daher raten wir aber den Betrieben, gegenüber den Lieferanten vorsorglich Widerspruch anzumelden. Es sollte keinesfalls der Eindruck einer stillschweigenden Zustimmung entstehen“, betont der Experte. (PWK877/PM)

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