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Trautenberger: Die Kreativwirtschaft glänzt stärker! 

Innovationkraft der Kreativunternehmen ungebremst - Netzwerktreffen zur Präsentation des 7. Kreativwirtschaftsberichts

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„Wer Kreativwirtschaft sagt, meint junge, dynamisch wachsende, innovative Unternehmen, quasi die Avantgarde der heimischen Wirtschaft. Das belegt der nun 7. Kreativwirtschaftsbericht der ausweist, dass inzwischen jedes zehnte Unternehmen der Kreativbranche zuzurechnen ist. Die Kreativwirtschaft ist sowas wie ein Innovations-Edelstein der stärker glänzt als andere Branchen“, betonte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria (KAT), Gerin Trautenberger. Die Kreativwirtschaft habe nachweisbare Cross-Over-Effekte auf andere Bereiche, die sich die Kreativ- und Innovationsleistungen zukaufen und damit den eigenen Unternehmenserfolg steigern. „Daran müssen wir weiterarbeiten, diese transformative Kanäle besser darstellen und sie weiter professionalisieren. Mit der Kreativwirtschaftsstrategie sind wir hier sicher auf dem richtigen Weg“, so Trautenberger. 

Erfreulich sei die zunehmende Zahl an unselbständigen Beschäftigten in der Kreativwirtschaft, wobei der Arbeitsmarkt in der Kreativszene insgesamt sehr kompetitiv sei und oftmals in modernen Beschäftigungsformen wie Hybridmodellen gearbeitet werde. Die Quote der Kooperation mit anderen Selbständigen ist hoch. „Umso wichtiger ist es, dass nun endlich eine klare Abgrenzung gefunden wird, damit Selbständigkeit Selbständigkeit bleibt. Das gestern im Ministerrat beschlossene Sozialversicherungs-Zuordnungsgesetz soll hier nun Verbesserungen bzw eindeutige Regelungen bringen und damit Rechtssicherheit herstellen“, so Trautenberger. 

KAT-Veranstaltung in Brüssel betont Bedeutung Kreativwirtschaft 

Welche Crossover-Effekte von der Kreativwirtschaft ausgehen und welchen Beitrag die Kreativwirtschaft zu Innovation leistet, war auch Thema des Netzwerkempfangs der Kreativwirtschaft Austria (KAT) der WKÖ in der Ständigen Vertretung Österreichs in der Europäischen Union, gestern, am 25. April 2017 in Brüssel. Dort wurden auf Einladung der KAT die Ergebnisse des Siebenten Österreichischen Kreativwirtschaftsberichtes von den Studienautoren der KMU Forschung Austria und des Industriewissenschaftlichen Institutes vor ca. 100 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus europäischen Institutionen und Verbänden präsentiert. Konkrete Beispiele für die weitreichenden Kreativwirtschaftseffekte lieferten Christoph Kargruber von Swarovski, Alexander Koll von der Werkstatt Wattens, die Kommunikationsberaterin Nicole Herb sowie Susanne Hartinger von Hartinger Consult. 

Der Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria, Gerin Trautenberger, betonte im Rahmen der Veranstaltung die Bedeutung der Kreativwirtschaft für Transformation und Innovation in Österreich: „Neue Ideen Methoden und Ansätze werden in der Kreativwirtschaft entwickelt, ausprobiert und verfeinert und können in transformativen Prozessen von anderen Unternehmen übernommen werden. Der aktuelle Siebente Österreichische Kreativwirtschaft belegt die Innovationskraft der Kreativwirtschaftsunternehmen. 91 % sind selbst hoch innovativ, bei ihren Kunden unterstützen sie insbesondere Investitionen und den Export und tragen so zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei“. Zur Ausschöpfung des kreativen Potentials für Österreich fordert er eine konsequente Umsetzung der Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich. Auf europäischer Ebene, aber auch innerhalb von Österreich seien u.a. die Aufnahme nicht technologischer, dienstleistungsbasierter Innovationsformen in die Innovations- und F&E Politik sowie die Etablierung eines breiteren Innovationsbegriffes ein wesentlicher Aspekt, um über Crossover-Effekte der Kreativwirtschaft die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhöhen. (PWK348/US) 

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