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Transporteure: Effiziente Prävention statt Anlassgesetzgebung 

FV-Obmann Danninger: Winterreifenpflicht für Lkw zu verlängern trifft Kern des Problems nicht  

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Die überraschende Rückkehr des Winters hat vielerorts für Ausnahmesituationen im Straßenverkehr gesorgt – und zwar für alle Verkehrsteilnehmer. Einen einzigen, nämlich die Gütertransporteure, herauszupicken und dafür als Sündenbock anzuprangern, ist unfair und trifft den Kern des Problems nicht, betont Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Dass die jüngsten Wetterkapriolen und die damit verbundenen Ereignisse durch winterliche Fahrbahnverhältnisse auf der A21 für alle unerfreulich waren, ist unbestritten. Es kann aber nicht sein, dass das dem Lkw als Hauptverursacher zugerechnet wird“, kritisiert Danninger die Idee, die Winterreifenpflicht für Lkw um einen Monat zu verlängern. Eine solche Vorschrift ginge wieder nur zu Lasten eines einzelnen Verkehrsteilnehmers und hat mit einer echten Sachlösung wenig zu tun, betont Danninger und verweist darauf, dass im aktuellen Fall offenbar die Mehrzahl der Pkw mit Sommerreifen unterwegs war.

Frühzeitige Kontrollen – ausreichende Infrastruktur

„Wenn solche Wetterereignisse vorhergesagt werden, dann sehen wir es als vorrangige Aufgabe der Exekutive, frühzeitig jene Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr zu ziehen und entsprechend zu kontrollieren, die nicht adäquat ausgerüstet sind und betroffene Straßenabschnitte auch für Pkw zu sperren. Ebenso sind auch diejenigen in die Verantwortung zu nehmen, die für den Winterdienst zuständig sind. Außerdem brauchen wir eine entsprechende Infrastruktur, die es Lkw ermöglicht, rechtzeitig Schneeketten anzulegen. Gerade beim Beispiel A 21 fragt man sich, wo dies gefahrlos möglich ist“, so der Obmann. (PWK335/PM)

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