th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Transporteure und Gaswirtschaft fordern Mautanreize für Alternativantriebe 

Danninger/Mock: Gas-Technologie kann Beitrag leisten, um CO2-Emissionen bis 2030 um 14 Prozent zu senken  

Mautschild
© WKÖ

„Wir begrüßen den grundsätzlichen Ansatz beim derzeit vorliegenden Entwurf zur Mauttarifgestaltung, wonach E-Lkw und Wasserstoff-Brennstoffzellenantriebe im Schwerverkehr günstigere Mautsätze in Österreich bekommen sollen. Allerdings: Will man wirklich rasch und effektiv emissionsarme Schwerverkehrsfahrzeuge in den Markt bringen und fördern, dann gehören Gasantriebe ebenso in diesen Plänen zur Mautgestaltung berücksichtigt“, äußern sich Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung und Michael Mock, Fachverbandsgeschäftsführer Gas-Wärme in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu den Mautplänen ab 2019 in Österreich.  

„CNG (komprimiertes Gas) und LNG (verflüssigtes Gas) sind jetzt schon am Markt verfügbare und zukunftssichere Antriebstechnologien, die im Vergleich zu den derzeit marktbeherrschenden Euro 6 Lkw nochmals die CO2-Emissionen um rund 20% verringern. Diese Technologie wird seit 20 Jahren erforscht und erprobt. Sie ist mittlerweile auch im Schwerverkehrsbereich zunehmend eine Alternative. Es ist für uns daher nicht nachvollziehbar, warum diese Technologie sowohl bei den Plänen zur Maut als auch im Rahmen der Mineralölsteuer, im LNG-Bereich, diskriminiert wird“, so Fachverbandsgeschäftsführer Mock.

Transporteure Obmann Danninger ergänzt: „Diese Technologie kann dazu beitragen die CO2-Emissionen des Verkehrs bis 2030 um 14 Prozent zu senken. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zu den nationalen Klimazielen und entspricht auch dem Gedanken der sogenannten ‚Grazer Deklaration‘, in der sich die EU-Umwelt- und Verkehrsminister für die Schaffung finanzieller Anreizsysteme zur schnelleren Marktdurchdringung von noch emissionsärmeren Fahrzeugen im Schwerverkehrsbereich aussprachen.“ 

Deutschland geht mit gutem Beispiel voran

„Als Positivbeispiel verweisen wir hier auf die beschlossenen Mautpläne in Deutschland in denen u.a. mit Erdgas betriebene Fahrzeuge ab 2019 bis 2020 komplett von der deutschen Maut befreit sind. Hier könnte sich auch die österreichische Verkehrspolitik an einem schon beschlossenen best-practice Beispiel orientieren und dies ebenso für Österreich umsetzen“, appellieren beide abschließend in Richtung Politik. (PWK821/DFS)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Transport und Verkehr
Luftfahrt

WKÖ-Experte Domany: „Branchen-KV ist für Luftfahrt keine Lösung“

WKÖ fordert Rückkehr zur Sachlichkeit – durch Branchen-KV würde Standort an Attraktivität einbüßen, Jobs wären gefährdet mehr

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft
Tourismus zu Jobgipfel: Bekämpfung des Fachkräftemangels ist Gebot der Stunde

Tourismus zu Jobgipfel: Bekämpfung des Fachkräftemangels ist Gebot der Stunde 

Nocker-Schwarzenbacher: Konkrete Maßnahmen bündeln und umfassendes Paket schnüren mehr