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Transporteure fordern mehr Tempo in der Verkehrspolitik

Fachverbandsobmann Danninger: Berechtigte Anliegen der Transporteure müssen ernstgenommen werden

Güterbeförderungsgewerbe
© WKÖ

„Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass von den angekündigten Vorhaben im Bereich Güterbeförderung noch keines verwirklicht ist“, kritisiert Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und fordert mehr Tempo bei der Umsetzung der berechtigten Anliegen der Transportbranche.

„Immer wieder wurde uns in einer Vielzahl von persönlichen Gesprächen ein inhaltliches Paket mit Branchenthemen, wie die Abschaffung des Lkw-Nacht-60ers, für Herbst 2018 in Aussicht gestellt und versprochen. Umso bedauerlicher ist es nun, dass im Rahmen des jüngsten parlamentarischen Verkehrsausschusses kein einziges dieser Themen behandelt wurde“, so der Fachverbandsobmann. 

Evaluierung des Lkw-Nacht-60ers Teil des Regierungsprogramms

Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf das aktuelle Regierungsprogramm: „Darin sind u.a. eine Evaluierung des Lkw-Nacht-60ers und eine Neuregelung und Anpassung der Gewichtstoleranzen und Maße für Lkw festgeschrieben. Als Interessenvertreter und Unternehmer bin ich es gewohnt, dass schon mehrfach getätigte Zusagen auch entsprechend eingehalten werden. Wir erwarten uns daher, dass die Anliegen einer gesamten Branche mit rund 70.000 Beschäftigten politisch ernst genommen werden“, so Danninger. 

Große Hoffnungen legt er in persönliche Gespräche, die der Fachverbandsobmann demnächst mit Bundesminister Norbert Hofer führen will: „Ich bin sicher, dass wir gemeinschaftlich gute Lösungen samt Zeitpläne für die Umsetzung der im Regierungsprogramm angekündigten Vorhaben ausarbeiten werden“, so Danninger abschließen. (PWK704/DFS)

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