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Transparenz in den Aufsichtsräten stärkt Österreichs Wirtschaft

Eine transparente Besetzung von Aufsichtsratsgremien mit kompetenten Persönlichkeiten fördert der FV UBIT seit Jahren und setzt dazu zahlreiche Impulse

Matthias Tschirf, Sektionschef Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, mit Fachverband UBIT Obmann Alfred Harl
© FV UBIT Matthias Tschirf, Sektionschef Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, mit Fachverband UBIT Obmann Alfred Harl

„Transparenz und Qualifikation sind entscheidende Faktoren für kompetente Aufsichtsratsgremien. Wir als FV UBIT tragen hier seit Jahren mit zahlreichen Impulsen zur objektiven Besetzung von Aufsichtsratsmandaten bei“, sagt Alfred Harl, Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie der Wirtschaftskammer Österreich, und führt weiter aus: „Dabei richten wir nun auch einen Fokus auf öffentlich-rechtliche Unternehmen.“ Tatsächlich gibt es laut Statistik Austria in Österreich über 8.000 Unternehmen im öffentlichen Sektor – von Bund, Ländern und Gemeinden – sowie teil- und vollrechtsfähige Behörden und Anstalten öffentlichen Rechts mit der Berechtigung zu privatwirtschaftlichem Gebaren. Transparenz und erstklassige Unternehmensaufsicht sind auch für diese Betriebe und Institutionen wichtiger denn je. „Die Verantwortung für den Erfolg von Unternehmen im öffentlichen Eigentum ist besonders hoch. An einer transparenten Besetzung und der Qualität der Aufsichtsratsmitglieder darf es keinen Zweifel geben. Das Interesse an entsprechenden Ausbildungen und Zertifizierungen zeigt sich nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch im öffentlichen Sektor“, sagt Alfred Harl. 

UBIT-Akademie incite bietet erstklassige Ausbildung und Gütesiegel 

Im Rahmen ihres Lehrgangs „Aufsichtsrat“ und der ISO 17024-Personenzertifizierung zum „Certified Supervisory Expert (CSE)“ bietet die UBIT-Akademie incite eine erstklassige Ausbildung zum Aufsichtsrat und ein ergänzendes Qualitätssiegel für Aufsichtsrätinnen und Aufsichtsräte. Sektionschef Matthias Tschirf aus dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ist einer der ersten hochkarätigen Verantwortungsträger aus dem öffentlichen Sektor, der sowohl den Lehrgang als auch die CSE-Zertifizierung absolviert hat. Er sagt zu seiner jüngst absolvierten Ausbildung und Zertifizierung: „Für mich war die UBIT-Akademie incite sehr aufschlussreich; mehr denn je ist mir nun bewusst, dass einerseits das Gesellschaftsrecht die Wahrung der Interessen des Unternehmens erwartet und andererseits das öffentliche Recht die Wahrung öffentlicher Interessen verlangt. Wichtig sind daher der richtige Mix des Aufsichtsrates und natürlich das professionelle Wissen über die Rechte und Pflichten.“ 

Mehr Frauen in Aufsichtsräte 

Die transparente Besetzung von Aufsichtsratsgremien und die Ausbildung und Zertifizierung erleichtern es zudem, den Frauenanteil in Aufsichtsgremien von Unternehmen zu erhöhen, an denen die öffentliche Hand mit mindestens 50% beteiligt ist. Bis 31. Dezember 2018 ist in diesen Unternehmen ein Aufsichtsrätinnenanteil von 35% zu erreichen. Laut „Fortschrittsbericht 2017 über die Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsgremien der Unternehmen mit einem Bundesanteil von 50% und darüber“ waren bisher 119 der 295 vom Bund entsandten Aufsichtsratsmitglieder Frauen. Darüber hinaus gibt es seit Anfang Jänner 2018 in Österreich eine verpflichtende Frauenquote von 30% für den Aufsichtsrat von Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten sowie börsennotierten Gesellschaften. „Wir leisten mit unserer UBIT-Akademie incite einen wichtigen Beitrag, dass Ausreden und Ausflüchte zur Besetzung von weiblichen Aufsichtsrätinnen der Vergangenheit angehören. Mixed Teams in Gremien und Führungsetagen sind wichtig, um in volatilen Zeiten bessere Entscheidungen treffen zu können. Das belegen Studien renommierter Universitäten und Institutionen“, sagt Alfred Harl und hält fest:“ Die ökonomische Ratio liegt hier auf der Hand!“ 

Bisher 513 Aufsichtsrats-AbsolventInnen und 309 Zertifizierungen 

„Mit unserem Lehrgang stellen wir neben der Qualifizierung auch die Transparenz der Besetzung und den nötigen Change in Österreichs Gremien in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Für öffentliche und private Unternehmen, Institutionen und Vereine ist es unverzichtbar, dass nachgewiesenermaßen qualifizierte Personen Aufsicht ausüben. Unser Lehrgang und das CSE-Gütesiegel stellen die notwendigen Qualifikationen sicher und außer Frage“, so Harl. Bisher haben 513 Personen den Lehrgang Aufsichtsrat absolviert. Das Aufsichtsratsgütesiegel Certified Supervisory Expert wurde an 309 verliehen. „Wir freuen uns, dass das Feedback der Absolventinnen und Absolventen so positiv ist und uns die Zweckmäßigkeit der UBIT-Akademie incite allseits bestätigt wird. Das stärkt uns in unserer Arbeit und motiviert für neue Initiativen“, sagt Alfons Helmel, Geschäftsführer UBIT-Akademie incite. Alfred Harl fasst zusammen: „Es bleibt viel zu tun! Wir sind sehr zufrieden, dass 32% der Teilnehmenden weiblich sind – Tendenz stark steigend. Mehr als 162 Frauen haben den Lehrgang Aufsichtsrat absolviert; 79 verfügen auch über das Aufsichtsratsgütesiegel Certified Supervisory Expert – das können noch mehr werden!“ 

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT)

Mit knapp 68.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.

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