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Touristische Wohnraumvermietung als Thema bei High Level Konferenz in Brüssel 

WKÖ-Hotellerie-Steinleitner: Registrierungspflicht mit Autorisierung als erster Schritt für Fairness und Transparenz im Markt

Touristische Wohnraumvermietung als Thema bei High Level Konferenz in Brüssel
© wkö

Mitte dieser Woche fand in Brüssel die High Level Konferenz „Single Market Forum” der Europäischen Kommission zum Thema kollaborative Wirtschaft statt. Chancen und Herausforderungen wurden ebenso diskutiert wie Vorschläge für mögliche Handlungsfelder auf EU-Kommissionsebene. Im Fokus stand dabei auch die touristische Wohnraumvermietung. „Aufgrund der digitalen Revolution der vergangenen Jahre hat die touristische Wohnraumvermietung über diverse Plattformen einen radikalen Wandel erfahren. Aus Beherbergungsplattformen entstanden Weltkonzerne wie Airbnb, die mittlerweile nicht nur in allen Städten, sondern auch in ländlichen Regionen boomen“, betonte Andrea Steinleitner, stellvertretende Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die an der Konferenz teilnahm.  

„Während in der Hotellerie viele Auflagen und Richtlinien bestehen, ist der Bereich der touristischen Wohnraumvermietung/‘short-term-rental‘ weitgehend unreguliert. Um gleiche Wettbewerbsbedingungen für sämtliche Beherbergungsbetriebe zu erreichen, fordert der Fachverband Hotellerie als ersten Schritt eine verpflichtende Registrierung mit vorgelagerter Autorisierung für die Geschäftstätigkeit“, so Steinleitner weiter. 

Alleine in Wien derzeit über 9.000 Angebote (Airbnb)

Während touristische Wohnraumvermietung ursprünglich zur privaten Vermietung der vier Wände während urlaubsbedingter Abwesenheit gedacht war, stehen heute schon lange nicht mehr nur reine Raumvermieter dahinter. In vielen Fällen gibt es wesentlich größere Strukturen, bei denen es sich rechtlich gesehen um gewerbliche Anbieter handeln müsste. Alleine in Wien sind auf Airbnb derzeit über 9.000 Angebote gelistet. Bei 74% dieser Angebote handelt es sich um gesamte Unterkünfte (Wohnungen, Häuser) und nicht nur um Vermietung einzelner bzw. geteilter Zimmer. Darüber hinaus vermieten 48% der Airbnb-Anbieter in Wien mehr als eine Unterkunft. 

Registrierung nur mit Autorisierung sinnvoll

Um über diesen neuen Markt gewisse Kontrolle zu bekommen, ist eine bundesweit verpflichtende digitale Registrierung der Geschäftstätigkeit dringend notwendig. „Ohne eine entsprechende Registrierungsnummer darf es nicht mehr möglich sein, Wohnraum auf Plattformen wie Airbnb anzubieten. Durch das Beispiel Portugal wissen wir, dass eine solche Registrierung nur Sinn macht, wenn zuvor eine Autorisierung stattfindet. Denn nur so wird eine Kontrolle über die korrekte Abführung von Steuern und Abgaben möglich“, zeigt sich Steinleitner überzeugt. Darüber hinaus gehe es auch um Obergrenzen bei touristischer Wohnraumvermietung, der Einhaltung von sicherheitsrelevanten Auflagen zum Schutz der Gäste und um die Meldepflicht nach dem Meldegesetz. „Nur dann kann von einem gleichen rechtlichen Rahmen für gleiche Tätigkeiten gesprochen werden“, betonte Steinleitner abschließend. (PWK685/ES) 

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