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Tourismus gegen Verwässerung des Beschäftigungsbonus 

Nocker-Schwarzenbacher spricht sich gegen Vorschläge von Bundeskanzler Kern zur Einschränkung der versprochenen Lohnebenkostensenkung aus

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Im Arbeitsprogramm der Bundesregierung wurde angekündigt, ab 1.7. dieses Jahres für jeden zusätzlichen Arbeitsplatz einen Beschäftigungsbonus von 50 Prozent der Lohnnebenkosten zu gewähren. „Nun versucht Bundeskanzler Kern, offensichtlich wieder durch zusätzliche Bedingungen beim Mindestentgelt, saisonalen Beschäftigungen, Inländervorbehalte etc. zurück zu rudern“, kritisiert Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), eine mögliche Verwässerung des Beschäftigtenbonus und unterstreicht: „Diese Einschränkungen gehen zu Lasten des heimischen Tourismus und sind daher kategorisch abzulehnen.“

Gerade der Tourismus ist eine wesentliche Stütze der heimischen Beschäftigung. Im Jänner 2017 wurden in Beherbergung und Gastronomie 223.277 Arbeitnehmer beschäftigt, was ein Plus von 4.993 Beschäftigten bzw. 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Dazu kommen die abhängigen Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Bereichen: In Summe sind das rund 620.000 Beschäftigte.

Tourismusregionen sind auf saisonale ausländische Arbeitskräfte angewiesen

Faktum ist allerdings auch, dass diese Arbeitsplätze derzeit nicht ausschließlich durch Vollzeitarbeitskräfte abgedeckt werden können und die Tourismusregionen auch auf zusätzliche saisonale ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können, was letztendlich auch wieder inländische Arbeitsplätze sichert.

„Wenn der Beschäftigungsbonus jetzt wieder nur auf Vollzeitarbeitsplätze eingeschränkt wird, wäre das einmal mehr eine nicht nachvollziehbare, bürokratische Hürde für unsere Betriebe“, so Nocker-Schwarzenbacher abschließend. (PWK134/ES)

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