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Tourismus erfolgreich trotz hoher Belastungen 

Nocker-Schwarzenbacher: Kein Verständnis für „Nein“ des Bundeskanzlers zur Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergung

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Äußerst irritiert zeigt sich Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), über die Äußerung von Bundeskanzler Christian Kern in der Tiroler Tageszeitung, dass die von der Wirtschaft angestrebte Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergung von 13 auf zehn Prozent nicht „seriös“ sei. Nocker-Schwarzenbacher: „Ich bin enttäuscht, dass der Bundeskanzler diese für unsere Branche so wichtige Erleichterung nicht unterstützen will. Ich frage mich, zumal im Rahmen dieser Diskussion auch immer wieder Experten der SPÖ eingebunden waren, ob er sich persönlich jemals im Detail mit unserer Branche und unseren Aussagen auseinandergesetzt hat und kann sein ‚Nein‘ in dieser Causa nicht nachvollziehen.“

Ertragskraft der Betriebe wird geschwächt 

Der Tourismus könne mit Nächtigungsrekorden aufwarten, aber nicht wegen, sondern trotz dieser Belastung und der Erhöhung. Wie schon oft erläutert, haben Nächtigungen nichts mit der Ertragskraft der Betriebe zu tun. „Die Preisdurchsetzungshoheit ist in unserem Wirtschaftsbereich im Gegensatz zu manchen Monopolbetrieben transparent - man denke beispielweise an digitale Buchungsplattformen - und einem enormen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Das bezahlen unsere Betriebe damit, dass sie ihre Preise nicht eins zu eins an ihre Kunden weiterverrechnen können und damit die Ertragskraft der Betriebe geschwächt wird“, so Nocker-Schwarzenbacher.

Stehe für Diskussionen aber nicht Polit-Hickhack bereit

Leider zeige sich auch im Bereich der Acrylamidverordung die nicht tourismusfreundliche Gesinnung der SPÖ, wenn auf EU-Ebene die SPÖ die so genannte Pommes-Frites-Verordnung mit ihrer skurrilen Bräunungsskalierung begrüße und sogar forciere. „Ich stehe auch weiterhin jederzeit für eine konstruktive Diskussion zur Verfügung und stelle mich schützend vor unsere Betriebe und Arbeitnehmer, aber nicht für kleinpolitisches Hickhack“, so Nocker-Schwarzenbacher abschließend. (PWK670/BS)

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