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Tourismus bleibt Wertschöpfungsgarant der österreichischen Wirtschaft 

Nocker-Schwarzenbacher zu Tourismus-Sommerbilanz: hervorragende Tourismuszahlen sind Festspiele für die gesamtösterreichische Wirtschaft

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„Unsere positive Erwartungshaltung für den Sommer 2017 wird durch die heute veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria bestätigt, wenn nicht sogar übertroffen. Der Tourismus ist und bleibt ein Wertschöpfungsgarant und eine stabile Größe der österreichischen Wirtschaft“, kommentiert Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute präsentierte Sommer-Bilanz.

Mit knapp 36 Millionen Nächtigungen für die laufende Sommersaison (Mai bis Juli 2017) konnte ein Plus von 4,4% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht und somit das beste Ergebnis seit 25 Jahren erzielt werden. Sowohl die Zahl der ausländischen (+5,8% auf 24,85 Mio.) als auch der inländischen (+1,5% auf 11,08 Mio.) legte zu. 

Deutliches Nächtigungs-Plus durch deutsche Gäste

„Besonders erfreulich ist die positive Entwicklung auf unserem deutschen Herkunftsmarkt mit einem Plus von 6,8% auf 12,85 Mio. Nächtigungen“, unterstreicht Nocker-Schwarzenbacher. Dieser Zuwachs ist hauptverantwortlich für das kräftige Gesamtwachstum und der mit Abstand wichtigste Markt für den österreichischen Tourismus. Aber auch bei Gästen aus Niederlanden (+1,3%), den USA (+7,9%), der Tschechischen Republik (3,9%) und Frankreich (+2,3%) konnten Zuwächse erzielt werden. Nocker-Schwarzenbacher: „Den deutlichsten Zuwachs verzeichnen die Nächtigungen unserer russischen Gäste mit einem Plus von 31,5 %. Dies ist auf ein erhöhtes Flugaufkommen von Moskau nach Wien sowie ein stabiles Wechselkursverhältnis von Rubel zu Euro zurückzuführen. Wir hoffen, dass wir diesen guten Schwung auch in die kommende Wintersaison mitnehmen können.“ 

Interessant sind auch die Zuwachsraten in den einzelnen Hotelkategorien. Kurz zusammengefasst könne festgestellt werden, dass der Trend zum Qualitätstourismus weiter zunimmt, die große Breite der hauptsichtlich familiengeführten österreichischen Betriebe der mittleren Kategorie (drei Sterne-Betriebe) konnte einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 6,5% verzeichnen. Dies spiegle das breite Angebot für jede Nachfrage, je nach Wunsch und finanzieller Möglichkeit wider und das ausgezeichnete Preis/Leistungsverhältnis mache sich hier im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Reisentscheidungen werden auch verstärkt vor dem Hintergrund eines steigenden Sicherheitsbedürfnisses getroffen, und das komme den österreichischen Beherbergungsbetrieben zugute.

Tourismus schafft 600.000 Arbeitsplätze

Nocker-Schwarzenbacher: „Vielleicht schaffen wir heuer bei der Tourismus-Jahresbilanz schon die 150 Millionen Nächtigungs-Grenze zu knacken.  Dabei dürfen wir nicht vergessen, von welch immenser Bedeutung der Tourismus für die österreichische Volkswirtschaft ist. Der Tourismus steht für über 90.000 Betriebe und mehr als 600.000 Arbeitsplätze, die Gäste der österreichischen Tourismusunternehmen bringen einen jährlichen Umsatz von mehr als 32 Mrd. Euro und steuern knapp 15% zum österreichischen BIP bei. 80% der Betriebe sind Familienunternehmen.

Mehrwertsteuersenkung auf 10 Prozent wäre nur fair

„Wir sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor bis ins hinterste Tal und die höchste Alm und sind damit auch ein wesentlicher Bestandteil der Kultur, Identität und der regionalen Entwicklung unseres Landes. Diese hervorragenden Tourismuszahlen sind Festspiele für die gesamtösterreichische Wirtschaft. Hauptdarsteller sind unsere Betriebe, die Tag für Tag an diesem Erfolg arbeiten. Man darf auch nicht vergessen, dass alle vor- und nachgelagerten Branchen vom Tourismus profitieren und darüber hinaus zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Es wäre nur fair und gerecht, wenn unseren Unternehmern auch endlich einmal wieder ein entsprechendes Entgegenkommen signalisiert würde. Die von uns geforderte Rücknahme der Mehrwertsteuerhöhung von 13 auf 10 Prozent auf Übernachtungen sowie die Verkürzung der Abschreibungsdauer wären beispielweise wesentliche Erleichterungen für unsere Betriebe“, so Nocker-Schwarzenbacher abschließend. (PWK659/BS)

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