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Busverbände aus Österreich, Deutschland, Luxemburg und Schweiz intensivieren ihre Kooperation 

Beim diesjährigen DACHL-Treffen 2018 unterstreichen die Interessenvertreter die Bedeutung ihrer Partnerschaft und planen eine noch engere Zusammenarbeit

Busbranche
© WKÖ

Insbesondere im Zusammenhang mit dem „Mobility Package“ der EU soll die Kooperation weiter ausgebaut werden. Für die Branche stehen hierbei richtungsweisende Entscheidungen bevor – eine Herausforderung, die am besten gemeinsam gemeistert werden kann. 

Im August 2018 sind die Spitzenvertreter der Busverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg zu ihrem jährlichen Arbeitstreffen zusammengekommen. Am Austragungsort in St. Wolfgang in Österreich standen unter anderem der Ausbau einer noch intensiveren Kooperation zwischen den internationalen Busverbänden, Maßnahmen für die Nachwuchssicherung der Branche, die Digitalisierung des Mobilitätssektors sowie das Image der Busbranche auf der Tagesordnung.  Martin Horvath, Obmann der Berufsgruppe Bus in der Wirtschaftskammer Österreich betont, „dass die Verbandsvertreter einstimmig der Meinung sind, dass nicht nur ihre Einigkeit, sondern auch die Bedeutung der Kooperation für die Verhandlungen über die aktuellen Initiativen der EU-Kommission in Brüssel und Straßburg eine wichtige Rolle spielen“. 

Internationale Vernetzung und Kooperation 

„Mehr denn je ist internationale Vernetzung und Kooperation gefragt, um der Stimme der Busunternehmen national wie international möglichst viel Gewicht zu verleihen.“ waren sich die Verbandspräsidenten Karl Hülsmann (Deutschland), Jos Sales (Luxemburg), Roger Kopf (Schweiz) und Martin Horvath ausnahmslos einig.  „Wir stehen im Zeitalter der Digitalisierung vor einem umfassenden Wandel in der Mobilitätsbranche. In allen vier Ländern ist das Ziel, mehr junge Fahrer zu gewinnen. Die bestmögliche Begleitung des europäischen Gesetzgebungsprozesses zum Initiativen-Paket „Europe on the Move“ erfordert ebenfalls gemeinsame Anstrengung“, sagten die Branchenvertreter und bestärkten damit ausdrücklich ihr länderübergreifendes Zusammenwirken. Zu den Inhalten des Treffens führten sie weiter aus: „Im Hinblick auf die Verbesserung der Bedingungen für Unternehmen und den Abbau von bürokratischen Hindernissen herrscht große Einigkeit bei den anwesenden Verbandsvertretern, dass wir gemeinsam dafür eintreten wollen, die besonderen Eigenheiten und Erfordernisse des Personenverkehrs, unabhängig vom Güterverkehr, herauszustellen. Dies wird auf Seiten der Entscheidungsträger noch zu oft übersehen, was zu Lasten von Fahrgästen und Fahrern geht.“

DACHL-Treffen 2018: Jos Sales (Luxemburg),  Christiane Leonard (D),  Karl Hülsmann (D), Martin Horvath (Ö), Roger Kopf (CH), Agnès Coupez (Lux), Paul Blachnik (Ö)
© WKÖ/Paul Blachnik DACHL-Treffen 2018: Jos Sales (Luxemburg), Christiane Leonard (D), Karl Hülsmann (D), Martin Horvath (Ö), Roger Kopf (CH), Agnès Coupez (Lux), Paul Blachnik (Ö)


DACHL-Treffen

Zum Hintergrund: Beim sogenannten DACHL-Treffen kommen einmal im Jahr die Präsidenten und Geschäftsführer der Busverbände aus Österreich (WKO, Berufsgruppe Bus), Deutschland (bdo), der Schweiz (ASTAG/Car Tourisme Suisse) und Luxemburg (FLEAA) zu einem Arbeitstreffen zusammen. Der Austragungsort wechselt zwischen den teilnehmen Ländern.

Die österreichische Bus-Branche

Die mehr als 1.300 österreichischen Busunternehmer (www.berufsgruppe-bus.at) betreiben eine Flotte von mehr als 9.000 Bussen. Mit diesen werden im Reiseverkehr jährlich über eine Million Gäste befördert sowie im öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr auf der Straße mehr als die Hälfte aller 1,1 Milliarden Beförderungsfälle garantiert. Die Unternehmen investieren jährlich rund 225 Millionen Euro in ihre Fuhrparks. Der Bus ist mit 15g/CO2 pro Passagier/pro km das mit Abstand sauberste Straßenverkehrsmittel. Die geringen Schadstoffemissionen und die ständige Reduzierung der Geräuschemissionen unterstreichen den hohen ökologischen und ökonomischen Nutzen des Omnibusses gegenüber dem Individualverkehr.

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